Gespräch Christian Lammert: Trumps Hardliner Pompeo und Bolton sorgen für Gefahr in der Iran-Krise

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Für eine neue kriegerische Auseinandersetzung im Nahen Osten gibt es im Lager von US-Präsident Trump keinerlei politische Unterstützung, so der Politikwissenschaftler Christian Lammert vom John-F.-Kennedy-Institut Berlin. Trump sei auch gewählt worden, weil er versprochen habe, anders als die Bush-Administrationen keine neuen Konflikte im Nahen Osten zu beginnen, so Lammert mit Blick auf die Zuspitzung im Konflikt um das Atomabkommen mit dem Iran. Trump verfolge sein bereits im Nordkorea-Konflikt angewandtes Rezept, mit größtmöglichem Druck Verhandlungen erzwingen zu wollen. Gefährlich werde das allerdings, weil mit Außenminister Pompeo und Sicherheitsberater Bolton zwei Hardliner im Amt seien, die vor einem militärischen Konflikt mit dem Iran nicht zurückschrecken würden.

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