Gespräch Andreas Zick zur „Mitte-Studie“: Rechtspopulismus ist kein Randproblem

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„Verlorene Mitte - feindselige Zustände“ – unter diesem Titel hat die Friedrich-Ebert-Stiftung ihre aktuelle „Mitte-Studie“ zu Rechtsextremismus in Deutschland vorgestellt. Demnach liegen menschenfeindliche und antidemokratische Einstellungen weiter auf hohem Niveau. „Rechtsextremismus ist kein Randproblem, das kommt aus der Mitte der Gesellschaft,“ sagt Prof. Andreas Zick, Soziologe an der Uni Bielefeld und Mitautor der Studie. Durch engagierte Extremismus-Prävention – wie dies etwa in Chemnitz geschehe – könne jedoch eine Stärkung von Demokratie und Zivilgesellschaft erreicht werden.

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