"Augenweide"

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Das Wort "Augenweide" zählt wie der "Augenstern" zu den schönsten bedrohten Wörtern unserer Sprache. Augenweide - ein Kompositum aus Augen und Weide (letzteres im alten Sinne von Labsal, Speise) ist ein ungemein poetischer Ausdruck, der in der Literatur über Jahrhunderte häufig zu finden war - Goethe etwa hat ihn sehr oft benutzt. Prof. Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach, über die Wurzeln und Charakteristika des Wortes - sie plädiert für seine Wiederbelebung durch zeitgenössische Literaten und im Kulturbereich.

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