Menschen an und auf der Berliner Mauer (Foto: Imago, imagebroker)

Deutsche Geschichte 30 Jahre Fall der Berliner Mauer

Vor 30 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989, fiel die Berliner Mauer. DDR-Bürger erzwangen die Grenzöffnungen an verschiedenen Berliner Grenzübergängen, nachdem Günter Schabowski, Sprecher des SED Zentralkomitees, in einer Pressekonferenz verkündet hatte, dass Westreisen für alle DDR-Bürger ab sofort möglich seien.

Mehr als 28 Jahre hatte die Mauer Berlin geteilt und so die DDR von West-Berlin abgeriegelt. Der Bau der Mauer begann am 13. August 1961. Die DDR-Regierung wollte verhindern, dass DDR-Bürger über Berlin in den Westen flohen.

Der Mauerfall brachte die politische Wende

Die politische Wende war von Protesten und Demonstrationen der DDR-Bürger eingeleitet worden. Mit dem Fall der Mauer wurde sie endgültig. In der Folgezeit durften DDR-Bürger auch die übrigen innerdeutschen Grenzübergänge nutzen, um in den Westen zu fahren. Im März 1990 kam es zu den ersten und einzigen freien Wahlen in der DDR, am 3. Oktober 1990 wurde Deutschland wiedervereinigt, indem die DDR der Bundesrepublik Deutschland beitrat.

O-Töne, Dokumentationen, Gespräche zu 30 Jahre Mauerfall

Wie kam es zu den Ereignissen am 9. November 1989? Wie war das Alltagsleben in der DDR, wie die Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten? Und wie lebt es sich heute im wiedervereinigten Deutschland, 30 Jahre nach dem Mauerfall? Hier finden Sie O-Töne, Dokumentationen, Podcast-Reihen und Gespräche zum Thema 30 Jahre Mauerfall.

Leben in der DDR

Deutschland und Europa 30 Jahre nach dem Mauerfall

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