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Mit einem Soundwalk, einer Art musikalischem Spaziergang, beleuchten sieben junge Komponist*innen im Rahmen vom Musik-Festival Podium Esslingen sieben Stationen aktuellen wie vergangenen jüdischen Lebens in der Stadt. Eine Woche hatten die Komponist*innen Zeit, ein Stück zu ihrer Station zu entwickeln.

Podium Soundwalk (Foto: Imago, Horst Rudel)
Am Hafenmarkt in Esslingen hat die Kompositionsstudentin Paulina Sofie Kiss Aufnahmen gemacht, die sie in ihre Komposition einarbeitet. In ihrer Komposition will sie das Entstehen und die brutale Wiederauslöschung mehrerer Generationen der Esslinger jüdischen Gemeinde darstellen. Imago Horst Rudel

Anlass ist das 1700-jährige Jubiläum zu jüdischem Leben in Deutschland. Ein Werkstattbericht aus der Künstlerresidenz, in der die musikalischen Werke innerhalb von nur einer Woche entstanden sind.

Stationen des Soundwalks sind unter anderem die Synagoge, der Hafenmarkt und die ehemalige Judengasse.

Nach der Eröffnung des Soundwalks am 18. Juli ist der musikalisch-historische Rundgang über die Homepage von Podium Esslingen verfügbar und kann jederzeit ganz individuell mit dem eigenen Smartphone begangen werden.

Podium Soundwalk (Foto: Pressestelle, PODIUM Musikstiftung Esslingen)
In einer Komposition von Amir Shpilman haben vier Opernsänger hunderte Vokalaufnahmen des gesamten hebräischen Alphabets eingesungen, die am Grab von Mayer Levi zu hören sein werden. - Im Bild: Jüdische Grabstätten, unter anderen rechts das Grab von Mayer Levi Pressestelle PODIUM Musikstiftung Esslingen

Musikgespräch Alon Wallach bringt beim PODIUM-Festival jüdische Musikkultur zum Klingen

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