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Für viele mag es nicht nach Traumberuf klingen, in der Erde zu buddeln — doch Archäologin Birgit Heide würde widersprechen: Sie findet es spannend, Dinge aus alten Zeiten zu finden und zu überlegen, welchen Menschen sie einmal gehört haben und was ihr Zweck war. Diese Leidenschaft hat sie bis an die Spitze des Landesmuseum Mainz geführt.

Archäologin mit Leib und Seele

Ursprünglich wollte Birgit Heide Tierärztin werden, das in der Oberstufe gewecktes Interesse für Geschichte ließ sie dann jedoch umschwenken — und forderte gleich im Studium vollen Einsatz.

Erste Ausgrabungen während ihrem Archäologie-Studiums in Rheinland-Pfalz in den 1980er Jahren fanden oftmals direkt vor dem Bagger beim Bau von Autobahnen oder Neubaugebieten statt.

Fachliche Kompetenz und Vermittlungstalent

Die Museumsarbeit bot sich an, weil sie ihre eigenen Faszination für Spuren vergangener Zeiten gerne an andere — Kinder und Erwachsene — weitergibt. In Mainz plant sie deshalb eine Neukonzeption der Dauerausstellung, in der die Archäologie wieder mehr zu ihrem Recht gelangen soll.

Heute in acht Wochen sind wir hoffentlich glücklich über den regen Zuspruch zu unserem Programm am Internationalen Museumstag: https://mein-weg-ins-museum.de/internationaler-museumstag-2021/Posted by Landesmuseum Mainz on Monday, March 22, 2021

Vernetzung mit anderen Museen

Mit großem Engagement hält Birgit Heide Kontakt zu anderen Museen und Universitäten. Dadurch bleibt sie auf dem neuesten Stand der Forschung und schafft es, auch seltene Leihgaben nach Mainz zu holen.

Für die große Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ waren das etwa die Goldene Bulle oder der Codex Manesse.

„Wenn man dann merkt, der Funke springt über, dann ist das einfach großartig. Man geht so beflügelt aus den Ausstellungen selber raus, weil man merkt, man kann die Leute packen. Und das ist das, wofür ich gerne arbeite.“ — Birgit Heide, Direktorin Landesmuseum Mainz

Birigt Heide zu Gast in Kunscht!

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