Ausstellung

„Urban Nature” von Rimini Protokoll (Haug / Huber / Kaegi / Wetzel) in der Kunsthalle Mannheim

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AUTOR/IN
Frank Rother

Digital Spazierengehen geht. Dabei Menschen treffen auch.

Eine begehbare Installation im Ausstellungsraum der Kunsthalle Mannheim lädt ein zur Stadterkundung. Alle 8 Minuten wechselt man die Perspektive.

„Urban Nature“ von Rimini Protokoll in der Kunsthalle Mannheim (Foto: Pressestelle, CCCB, Alice Brazzit)
Einer der Räume in „Urban Nature“ vom Rimini Protokoll. Pressestelle CCCB, Alice Brazzit Bild in Detailansicht öffnen
Einer der Räume in „Urban Nature“ vom Rimini Protokoll. Pressestelle CCCB, Alice Brazzit Bild in Detailansicht öffnen
Einer der Räume in „Urban Nature“ vom Rimini Protokoll. Pressestelle CCCB, Marti E. Berenguer Bild in Detailansicht öffnen
Einer der Räume in „Urban Nature“ vom Rimini Protokoll. Pressestelle CCCB, Marti E. Berenguer Bild in Detailansicht öffnen

Die Stadt zeigt sich dann aus den Augen eines Kindes oder mit dem Blick einer Anlageberaterin. Ein Erlebnis, das die Sinne schärft. Für spätere, eigene Stadtspaziergänge.

Bühne Perspektivwechsel auf die Stadt: Performance-Parcours „Urban Nature“ von Rimini Protokoll in Mannheim

Der Mensch in der Stadt – mit diesem spannenden Thema beschäftigt sich das Regie-Kollektiv Rimini-Protokoll in seinem neuen Projekt „Urban Nature“ in der Kunsthalle Mannheim. Angelegt als Rollenspiel sprengt „Urban Nature“ die Grenzen, die Theater und Kunstausstellung normalerweise haben. Ganz unterschiedliche Personen schildern in einem Rundgang in den Räumen der Kunsthalle ihre Perspektive auf die Stadt, in der sie leben.  mehr...

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Gespräch Mal Bettler, mal Banker: Rimini Protokoll probt mit „Urban Nature“ den Rollenwechsel

„Wir wollen keine Forderungen stellen, sondern mehrere Realitäten zugänglicher machen“, sagt Stefan Kägi vom Künstlerkollektiv Rimini-Protokoll. „Urban Nature“ heißt die neue Installation, die sich mit der Transformation urbaner Räume aus verschiedenen ökonomischen Perspektiven beschäftigt. „Die Besucher*innen beleben die Räume und schlüpfen in verschiedene Rolle hinein“, sagt Kägi. Das Publikum wird abwechselnd in die Rolle von sieben realen Personen eintauchen: „Es geht darum sich in die andere Seite der Gesellschaft zu versetzen“, sagt Kägi. Alle acht Minuten wechselt man dabei die Perspektive und betrachtet die Stadtkulisse etwa aus den Augen einer Anlageberaterin, eines Gefängniswärters oder eines Kindes und das geschieht "auf der räumlichen, visuellen und akustischen Ebene." In der Kunsthalle Mannheim sind die Proben bereits gestartet und dort feiert „Urban Nature“ am 15. Juli Premiere  mehr...

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