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„Trost und Tränen im Quadrat“: Kulturgeschichte des Taschentuchs im Museum Herxheim

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Opa hatte immer eines dabei: das Taschentuch gibt es seit dem 19. Jahrhundert. Auch Künstler*innen nutzten es als Leinwand und Requisit.

Dass Taschentücher höchste Handwerkskunst überliefern, vermittelt die Ausstellung im Museum Herxheim anschaulich. Vielleicht kommt es ja wieder, das Taschentuch. Stichwort: Nachhaltigkeit. 

Trost und Tränen auf kleinem Quadrat (Foto: SWR, Natali Kurth)
Kuratorin Rosa Tritschler neben einer im Stil des Rokoko gekleideten Puppe. Das Taschentuch hält sie in der linken Hand. Dies war ein Zeichen für eine Dame im Rokoko, dass sie es nicht nötig hatte zu arbeiten. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
„Souvenir Tears“ von Jane Grier aus der Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg. Pressestelle Monika Brückner Bild in Detailansicht öffnen
Die Künstlerin Christine Sophie Bloess hat Herrentaschentücher im Siebdruck bearbeitet und verschiedene Virenformen als Motiv genommen. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
In einem Raum der Ausstellung „Taschentücher — Trost und Tränen im Quadrat“ ist die Taschentuchsammlung von Liesel Becker zu sehen: Feinste Stickerei in mehreren Vitrinen. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
„convivir el coronavirus“ („Leben mit dem Coronavirus“): Ein Taschentuchobjekt von Marisa Calduch Juvés im Rahmen des „Global-Texture-Projects“. In den kleinen Quadraten kann man Alltagsszenen entdecken. Die kleinen Bällchen erinnern an Corona-Viren. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Detail aus dem Taschentuchobjekt „Leben mit dem Coronavirus“ von Marisa Calduch Juvés. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Kuratorin Rosa Tritschler vor einer Installation der Künstlerin Beatriz Schaaf-Giesser, die Taschentücher zu kleinen Lungen geformt hat. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Detail aus der Installation „Zusammen sind wir eine... “ der Künstlerin Beatriz Schaaf-Giesser. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Auch Herxheimer Bürger*innen haben ihre Taschentücher zur Verfügung gestellt. Zum Beispiel solche mit Märchenmotiven aus der Kindheit. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Auch kleine Puppenbettchen wurden früher aus Taschentüchern gefaltet. Noch heute raten Hebammen dazu, sich aus Stofftaschentücher kleine Donuts zu basteln, um die Brustwarze beim Stillen zu schützen. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen

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