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Der Südwestdeutsche Keramikpreis 2020 geht an den Thüringer Keramikprofessor Martin Neubert. Die Ausstellung im Keramikmuseum Westerwald zeigt die Tiefgründigkeit seiner figürlichen Arbeiten. Neubert richtet sein Augenmerk vorrangig auf die Außenseiter, auf die Verlierer oder die „Clowns“ am Rande der Gesellschaft. In seinen Keramiken porträtiert er sie würdevoll – zerbrechliche Individuen mit fratzenhaften Zügen: keine glatten, sondern vielschichtige Menschen.

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Martin Neubert (Foto: Pressestelle, Helge Articus, Keramikmuseum Westerwald)
Martin Neubert wurde 1965 in Kleinmachnow geboren. Er machte eine Töpferausbildung und studierte an der halleschen Kunsthochschule Burg Giebichenstein. Pressestelle Helge Articus, Keramikmuseum Westerwald Bild in Detailansicht öffnen
Seine Werke zeigen oft Außenseiter der Gesellschaft, die er in ausdrucksstarken Abbildern festhält. – Im Bild: Martin Neubert, Vater und Sohn Pressestelle Helge Articus, Keramikmuseum Westerwald Bild in Detailansicht öffnen
Seine Werke zeugen von großer Empathie für die abgebildeten Menschen und Objekte. – Im Bild: Martin Neubert, Mein Museum (Tischinstallation) Pressestelle Helge Articus, Keramikmuseum Westerwald Bild in Detailansicht öffnen
Inzwischen leitet Martin Neubert auch an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein die Professur für Keramik. Pressestelle Helge Articus, Keramikmuseum Westerwald Bild in Detailansicht öffnen

Der Südwestdeutsche Keramikpreis wurde 2020 zum zweiten Mal vergeben. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird an keramisch arbeitende Künstler*innen aus Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen verliehen.

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