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Die Kunsthalle Karlsruhe zeigt in der aktuellen Ausstellung 30 Werke aus 500 Jahren Kunstgeschichte. Sie alle stammen aus der hauseigenen Sammlung und beschäftigen sich mit verschiedensten gesellschaftlichen und persönlichen Krisen. Die Ausstellung ist als „Zwischenruf zur aktuellen Debatte“ um Systemrelevanz gedacht, so die Kunsthallendirektorin Pia Müller-Tamm.

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Ausstellung - Systemrelevant? Dass und wie wir leben (Foto: SWR, Marie-Dominique Wetzel)
Ausstellung "Systemrelevant? Dass und wie wir leben" in der Kunsthalle Karlsruhe Marie-Dominique Wetzel Bild in Detailansicht öffnen
Skulptur und Aquarell der japanischen Künstlerin Leiko Ikemura, die sie 2012 unter dem Eindruck der Fukushima-Katastrophe geschaffen hat (Eigentum der Kunsthalle Karlsruhe) Marie-Dominique Wetzel Bild in Detailansicht öffnen
Gerhard Richter „Stadtbild F“ 1968 Marie-Dominique Wetzel Bild in Detailansicht öffnen
Blick in die Ausstellung "Systemrelevant? Dass und wie wir leben" in der Kunsthalle Karlsruhe Marie-Dominique Wetzel Bild in Detailansicht öffnen
Karl Hofer „Selbstbildnis mit Dämonen“ 1922/23 Marie-Dominique Wetzel Bild in Detailansicht öffnen

Zwischen die Bilder wurden Texte gehängt, die von ganz unterschiedlichen Menschen aus der Region stammen. Sie beschreiben darin, was sich durch die aktuelle Krise, die Corona-Pandemie, in ihrem Leben verändert hat und was für sie persönlich systemrelevant oder unverzichtbar ist.

Gespräch Ein Wort, das die Gesellschaft spaltet: „Systemrelevant?“ in der Kunsthalle Karlsruhe

Der Begriff der „Systemrelevanz“ habe erhebliches Potential, die Gesellschaft zu spalten. Das mache ihn problematisch, so Leonie Beiersdorf, Kuratorin der Karlsruher Ausstellung „Systemrelevant? Dass und wie wir leben“ in SWR2.  mehr...

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