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Stefanie Böttcher leitet die Mainzer Kunsthalle mit Leidenschaft

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„Neugierig, experimentierfreudig und gut vernetzt“ — mit diesem Motto ist Stefanie Böttcher 2015 angetreten, die Kunsthalle Mainz als Institution für zeitgenössische Kunst regional, aber auch national zu etablieren. Zurzeit steuert die Kunsthallen-Direktorin das Haus durch die Corona-Krise und bereitet die neuen Ausstellungen vor.

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Böttcher bringt eine neue Vielseitigkeit in die Kunsthalle Mainz: Sie zeigt Werke von Uriel Orlow, der Bäume als Akteure der Geschichte inszeniert, kooperiert mit dem Tanzensemble des Staatstheaters Mainz in der Ausstellung „Between us“ oder lässt die italienische Künstlerin Lara Favaretto, die auch auf der Biennale in Venedig 2019 zu Gast war, die großen Räume der Kunsthalle bespielen.

Kunst eröffnet neue Perspektiven

„Kunst zeigt uns neue Perspektiven auf unser Leben“, sagt Stefanie Böttcher, die sich schon früh für die Kunst interessierte. Leistungskurs Kunst und Studium mit dem Ziel ins Galeriewesen einzusteigen wurden schließlich zu Stationen auf dem Weg zur Kunsthallen-Direktorin. Sie möchte die Besucher*innen für Kunst begeistern.

Stefanie Böttcher (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/picture alliance / Peter Zschunke/dpa)
Stefanie Böttcher picture alliance/picture alliance / Peter Zschunke/dpa

Vielfalt an Künstler*innen zu Gast in Mainz

Ein besonderes Augenmerk hat sie dabei auf Künstlerinnen geworfen — welche sie für die Mainzer Kunsthalle auf dem Zettel hat, verrät Stefanie Böttcher allerdings noch nicht.

„Es gibt einfach faszinierende weibliche Persönlichkeiten in der Kunst und in jedem Jahrhundert.“

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