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„Ich gehe davon aus, dass die Summe von 900 Millionen Euro, die für den Neubau der Städtischen Bühnen Frankfurt angesetzt ist, deutlich zu hoch ist“, sagt der Architekt Roland Burgard, der in den 1970er und 1980er Jahren im Hochbauamt maßgeblich an der Planung des Frankfurter Museumsufers beteiligt war.

Mit etwa der Hälfte des Betrages könne man die Bühnen sanieren, so Burgard. Die Nachkriegsarchitektur der 1950er Jahre wurde in Frankfurt kontinuierlich abgerissen, das Foyer der Bühnen sei eines der letzten architektonischen Merkmale dieser Zeit und müsse unbedingt erhalten werden.

Roland Burgard hat seine Erfahrungen mit dem Projekt Museumsufer in dem Buch „Museumsufer Frankfurt. Architekten und Bauten“ verarbeitet.

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Nach über zehn Jahren Bauverzögerung und Debatte sei er froh, dass der Bau für das Einheitsdenkmal nun endlich losgehen könne, sagt Sebastian Letz vom Stuttgarter Architekturbüros Milla & Partner, das mit seinem Entwurf einer 50 Meter langen Waagschalen den Zuschlag für den Bau bekam.  mehr...

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