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Der Fotograf Leif Geiges arbeitete viele Jahre mit dem Freiburger Parapsychologen Hans Bender zusammen, er begleitete ihn zu Spuk-Untersuchungen und stellte die Vorkommnisse fotografisch nach. Das Augustinermuseum widmet den „Spukfotos“ nun eine Ausstellung.

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Für Geiges und Hans Bender war die Zusammenarbeit eine Win-Win-Situation: Bender konnte seine umstrittene Forschung durch die Bilderserien in den Medien populär machen, der Fotograf wiederum konnte sich technisch ausprobieren und hatte in zahlreichen Illustrierten dankbare Abnehmer.

Spuk! (Foto: Pressestelle, Leif Geiges, Archiv des IGPP, Sammlung Leif Geiges)
Spukfall Lauter: Nach einem fürchterlichen Getöse im Gang, fand Frau S. den Teppich, der aufgerollt im Speicher stand, zu einer Schlange gedreht und der Deckel der Zinnkanne war die Treppe hinuter gefallen. Niemand befand sich außer ihr im Haus. Rekonstruktion aus dem Jahr 1947 Pressestelle Leif Geiges, Archiv des IGPP, Sammlung Leif Geiges

Die schwarz-weiß Fotografien geben einen beeindruckenden Einblick in die Nachkriegszeit — in der Kriegserlebnisse die Gesellschaft wohl besonders anfällig für paranormale Ereignisse machten.

Die Ausstellung im Freiburger Augustinermuseum läuft voraussichtlich vom 1. Mai bis 26. September 2021, Besuche sind je nach Inzidenz nach Anmeldung möglich.

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