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Schmuck als Selbstermächtigung – der brasilianische Schmuckdesigner Caio Mahin stellt in Pforzheim aus

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Caio Mahin studierte Schmuckdesign gegen den Willen seiner Eltern

Als Junge wurde er ausgeschimpft, wenn er die Ketten seiner Mutter tragen wollte. Doch Caio Mahin ist unbeirrt seinen Weg gegangen und hat gegen den Willen seiner Eltern Schmuckdesign studiert.

Der queere Schmuck-Künstler aus Brasilien ist einer der drei diesjährigen „Designers in Residence“, die das EMMA Kreativzentrum Pforzheim und die dortige Hochschule für drei Monate eingeladen haben.

Schmuckdesign ist für Mahin Selbstermächtigung

Jetzt zeigt er in einer kleinen Ausstellung seine Kreationen, die von Märchenfiguren inspiriert wurden: silberne Fingerringe mit den „Drei kleine(n) Schweinchen“ und Broschen aus Kupfer, die als Miniatur-Bühnen für „Die kleine Meerjungfrau“ oder den „Froschkönig“ dienen.

Das Kreieren von Schmuckstücken, die auffällig sind und Geschichten erzählen, ist für Caio Mahin ein Stück Selbstermächtigung – und die wünscht er sich auch für diejenigen, die seine Kreationen tragen.

Designers in Residence Caio Mahin: The Boy Who Wanted To Get His Ears Pierced (Foto: Pressestelle, Benedikt Adler)
The Boy Who Wanted To Get His Ears Pierced Pressestelle Benedikt Adler

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