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,,Künstlerpaare der Moderne" – Online-Symposium zum 30. Jubiläum des Purrmann-Hauses Speyer

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Das Museum Purrmann-Haus in Speyer zeigt die größte öffentliche Sammlung an Werken des Künstlerehepaares Hans Purrmann (1880-1966) und Mathilde Vollmoeller-Purrmann (1876-1943). Zum 30. Jubiläum thematisiert ein Online-Symposium des Museums die Beziehungen von Maler-Paaren der klassischen Moderne - zum Beispiel von Alexej von Jawlensky und Marianne von Werefkin oder von Wassily Kandinsky und Gabriele Münter.

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Das Künstlerpaar Purrman: Begegnung auf Augenhöhe

Der Kustodin des Purrmann-Hauses Maria Leitmeyer zufolge, geht es dabei um ,,Wechselbeziehungen, die wir beleuchten möchten." Das gelte auch für den Namensgeber des Museums, den Impressionisten Hans Purrmann und seine Frau, Mathilde Vollmoeller-Purrmann, die ebenfalls Malerin war.

Ein Briefwechsel des Paares, der in Trennungsphasen während des 1.Weltkriegs und in den 1920er Jahren entstand, habe gezeigt: ,,Das war ein Paar, das sich im Leben wie in den Briefen auf Augenhöhe begegnet ist". Anfänglich habe das Paar vorgehabt, dass auch Mathilde Vollmoeller-Purrmann weiterhin als Malerin arbeite. ,,Doch dann kam die Realität - der 1. Weltkrieg, die Zeit der Inflation, es gab drei Kinder, es kam der 2.Weltkrieg", erzählt Leitmeyer. Mathilde Vollmoeller-Purrmann habe sich daher allmählich aus dem aktiven Künsterinnen-Leben zurückgezogen, ihre Familie ,,gemanagt" und ihren Mann unterstützt.

Soziales Umfeld von Künstlern hat sich geändert

Die Paar-Beziehungen der Zeit der ,,Klassischen Moderne" mit dem Leben von Künstlerpaaren heute zu vergleichen, findet Leitmeyer schwierig. ,,Künstlerpersönlichkeiten haben heute ein ganz anderes soziales Umfeld", so die Kunsthistorikerin. Sie hoffe, dass es so leichter sei für Künstler und Künstlerin, sich auf Augenhöhe zu begegnen.

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