Ausstellung

„Protest! gestalten – Von Otl Aicher bis heute“ – Widerstand in der Kultur, jetzt im Museum Ulm

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AUTOR/IN
Katja Schalla

Millionen Menschen gehen aktuell weltweit auf die Straßen: protestieren gegen den Ukraine-Krieg, die Klima-Katastrophe oder für die Rechte der Frauen im Iran – das sind nur drei Beispiele von vielen, die die Welt gerade erschüttern.

Für die Ulmer Ausstellung eine Steilvorlage: Denn hier geht es um das Gesicht des Widerstands.Welche Bilder, Symbole und Zeichen prägen sich ein, rütteln auf? Jede Protestbewegung , jede Generation ist auf der Suche nach bildmächtigen Symbolen. Auf der Straße und in den Ateliers.

Museum Ulm - 100 Jahre Otl Aicher (Foto: Pressestelle, Museum Ulm, Courtesy by the Artist)
Er wurde berühmt mit dem Plakat „Hope“ für Barack Obamas Wahlkampf: Der Street Art-Künstler und Grafiker Frank Shepard Fairey. Mit seinen Plakaten tritt er für globale Gerechtigkeit ein. Pressestelle Museum Ulm, Courtesy by the Artist Bild in Detailansicht öffnen
Kräftige Farben zeichnen ihre Entwürfe aus: Die gebürtige Bulgarin Luba Lukova beschäftigt sich mit sozialen Themen und ist überzeugt, dass Kunst ein wesentliches Merkmal der menschlichen Existenz ist. Pressestelle Museum Ulm, Luba Lukova Bild in Detailansicht öffnen
Klare Formen, klare Farben und die Kommentierung sozialer und politischer Themen: Der gebürtige Israeli Noma Bar ist Grafikdesigner und hat mit diesem Bild einen Artikel zum Burkaverbot in den Niederlanden illustriert. Pressestelle Museum Ulm, Courtesy by the Artist Bild in Detailansicht öffnen
Nein Volksversammlung, 1983 Pressestelle Museum Ulm, Florian Aicher Bild in Detailansicht öffnen
Es gibt Gegenstände, die sich immer wieder bei Protesten wiederfinden: Wackersteine, Tomaten oder Eier. Die in Zürich lebende Künstlerin Tine Melzer hat sie fotografiert. Pressestelle Museum Ulm, Courtesy by the Artist Bild in Detailansicht öffnen

Man denke an Picassos „Taube“, das ikonische Zeichen der internationalen Friedensbewegung. Wie gestaltet sich Widerstand heute? Sind Plakate überhaupt noch zeitgemäß? Das Museum Ulm zeigt Arbeiten von dem Kommunikationsdesigner Otl Aicher und vielen anderen, auch internationalen KünstlerInnen und GrafikerInnen – und: von jungen AktivistInnen, die sich über die Plattform nextmuseum.io an der Ausstellung beteiligen konnten. Wie kann aktuelle und zukünftige Protest-Gestaltung aussehen? Kunscht!  hat gefragt.

Ulm

Ausstellung „Protest! Gestalten": Museum Ulm zeigt, wie Künstler Widerstand gestalten

Zum 100. Geburtstag von Otl Aicher, dem Erfinder der Olympia-Piktogramme, zeigt das Museum Ulm eine Ausstellung über die Gestaltung von Widerstand und Protest in der Gegenwartskultur. „Otl Aicher, 1922 in Ulm geboren, war ein widerständiger Mensch", sagt der Kurator der Matin Mätele. Protest und ziviler Widerstand hätten immer eine Rolle in Aichers Leben gespielt.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Ulm

Ausstellung Der Jahrhundert-Designer Otl Aicher

Zum 100. Geburtstag von Otl Aicher gibt es in Isny und in Ulm Rückblicke auf sein Werk. Aicher inspirierte Generationen von Kreativen und bis heute ist er stilbildend.  mehr...

Kunscht! SWR Fernsehen

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