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Während der NS-Zeit hat die Schweiz bekanntlich keine rühmliche Rolle gespielt hat bei der Aufnahme von jüdischen Flüchtlingen. Mindestens 30.000 Menschen, die ein „J“ in ihrem Pass hatten, wurden an der Grenze abgewiesen. Erst 1995 hat sich die Schweiz offiziell für diese Kooperation mit den Nazis entschuldigt.

Recherchen des Jüdischen Museums der Schweiz zeichnen nun ein differenzierteres Bild: danach hat ein Helfernetzwerk von polnischen Diplomaten und jüdischen Aktivisten in der Schweiz tausenden Juden aus dem besetzten Polen und Deutschland mit gefälschten Pässen für Südamerika das Leben gerettet. Das Jüdische Museum der Schweiz in Basel hat das erstmals für die Ausstellung „Pässe, Profiteure, Polizei“ recherchiert.

Kino Einfühlsamer Film: „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ nach dem Roman von Judith Kerr

„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ nach dem berühmten Roman von Judith Kerr ist ein gelungener Kinofilm, der Kinder behutsam an das Thema Nationalsozialismus heranführt.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Konstanz Bravmann, Beate (Konstanz)

Ihr Vater, Religionslehrer und Kantor, zögert die Auswanderung hinaus, weil er seine Gemeinde nicht im Stich lassen will.  mehr...

Literatur Else Lasker-Schüler: Eine Schriftstellerin im Exil

1933 wird die jüdische Schriftstellerin Else Lasker-Schüler in Berlin zusammengeschlagen. Sie flieht vor den Nationalsozialisten in die Schweiz und später nach Jerusalem. Bettelarm verbringt eine der größten Dichterinnen des 20. Jahrhunderts ihre Jahre im Exil.  mehr...

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