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Sie kann mehr als Museum, das ist ein Grund für ihren Erfolg: Ulrike Groos ist nach vielen Stationen seit 2010 Leiterin des Kunstmuseums Stuttgart. Und sie traut sich was — ihren Wechsel aus dem öffentlichen Kulturbetrieb in den Kunstmarkt (und wieder zurück) konnten nicht alle in der Szene nachvollziehen.

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In der Galerie Hauser & Wirth in Zürich war sie am Puls der Zeit, sie lernte, wie der Kunstmarkt und die Sammler*innen ticken: An erster Stelle steht nicht der Inhalt, sondern das Geld. Eine unschätzbare Erfahrung war diese Station, als sie wieder zurückkehrte in den Ausstellungsbetrieb.

Neue Impulse für die Stuttgarter Kultur

Seit 2010 steht sie an der Spitze des Kunstmuseums Stuttgart, wo sie seither mit ungewöhnlichen Projekten viel Aufmerksamkeit erregt — vor allem mit Themenausstellungen wie „Kunst und Jazz“ oder „Extase“ und mit ihren vielen Kooperationen mit anderen Kulturinstitutionen.

Internationale Vernetzung

Zweimal kuratierte Ulrike Groos den deutschen Beitrag für die Biennale in São Paulo. Sie wurde in die Findungskommission der Documenta berufen, in die Ankaufskommission des Bundes, den Beirat der Sidney Biennale und jüngst in das Kuratorium der Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung.

„Nur Fleiß hat im Kulturbetrieb noch keine Frau nach vorne gebracht.“ — Ulrike Groos

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