Produktdesign

Stil-Zeitzeugen: In Frankfurt werden Designmodelle konserviert

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Haartrockner, Rasierapparate und Taschenrechner bekommen ihr Aussehen nicht zufällig. Zwischen der ersten Idee und dem industriell gefertigten Serienprodukt entstehen Designmodelle, die nicht nur Entwurfsprozesse, sondern auch Designgeschichte nachvollziehbar machen. Im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main werden diese Modelle nun restauriert.

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Die spezialisierte Restauratorin Katja Siebel kümmert sich in Frankfurt um die Designmodelle: Sie schnitzt neue Styropor-Verpackungen, die eine ausgeglichene Lagerung ermöglichen, und kümmert sich um Objekte, deren Oberfläche durch das Lagerklima teilweise angegriffen wurden. Was früher griffiger Kunststoff war, ist inzwischen klebrig und mit Abdrücken versehen — eine Herausforderung, aber nicht unmöglich.

Präventive Konservierung bedeutender Designmodelle am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main (Foto: Pressestelle, Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst)
Präventive Konservierung bedeutender Designmodelle am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main Pressestelle Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst Bild in Detailansicht öffnen
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Präventive Konservierung bedeutender Designmodelle am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main Pressestelle Foto: Rademacher/Günzel © Museum Angewandte Kunst Bild in Detailansicht öffnen
Präventive Konservierung bedeutender Designmodelle am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main Pressestelle Foto: Rademacher/Günzel © Museum Angewandte Kunst Bild in Detailansicht öffnen

Mit dabei sind Haartrockner, Rasierapparate, Radios, Ladegeräte — viele sind in bekannten Haushaltsgeräten aufgegangen. Vorerst allerdings werden die Objekte nicht ausgestellt, sondern die Restaurierung dient hauptsächlich der Konservierung und Dokumentation.

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