Ausstellung

Roboter im Dienste der Ökologie – Anne Duk Hee Jordan im HEK Basel

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INTERVIEW
Frauke Oppenberg

„Ich mache das nicht-sichtbare durch Transformation sichtbar“, sagt Anne Duk Hee Jordan. Die Berliner Künstlerin verbindet in ihrer Arbeit Natur und Technologie. In der Ausstellung im Basler Haus der Elektronischen Künste (HEK) bewegen sich Roboter durch ein einzigartiges Ökosystem.

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Müllsammelnde Roboter

Anne Duk Hee Jordan habe eine außergewöhnliche Perspektive auf das Thema Ökologie, weil sie den Mensch nicht im Mittelpunkt sehe, sondern ihn als Teil eines vernetzten Systems verstehe, sagt die Kuratorin Susanne Himmelsbach in SWR2.

Maschinen bilden bei Anne Duk Hee Jordan keinen Widerspruch zur Natur, sondern seien von ihr inspiriert. Beispiel: Roboter, die im Ausstellungsraum umherfahren und Müll aufsammeln.

Maschinen im Dienste der Natur

„Genau das ist ihr Ansatz: Dass Maschinen uns das Leben erleichtern sollen“, sagt Himmelsbach. Dabei sei die Künstlerin sehr humorvoll: „In der Ausstellung in Basel begegnet man lustvollen Welten.“

Es gebe einen riesigen Pool, lustige Roboter bewegten sich durch den Ausstellungsraum, man könne meditieren oder in Unterwasserlandschaften eintauchen. Die Künstlerin richte unseren Blick auf die verborgenen Dinge des Ökosystems, denen gegenüber man oft unachtsam sei.

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