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Seit Juni 2017 laufen Umzugsvorbereitungen im Römisch-Germanischen Zentralmuseum (RGZM) in Mainz: das weltweit tätige Forschungsinstitut für Archäologie soll vom Kurfürstlichen Schloss in einen Neubau umziehen.

Eine sehr aufwendige Angelegenheit, denn es müssen zum Beispiel wertvolle Mosaiken aus Ravenna in ihre Einzelteile zerlegt, verpackt und wieder neu angebracht werden. Deshalb ist das Museum seit 2017 vorübergehend geschlossen.

Im Neubau will das RGZM auf rund 14.500 Quadratmetern seine ca. 200.000 bedeutenden archäologischen Funde zeigen. Die neue Dauerausstellung, die relevante archäologische Fragen der Gegenwart stellt und aktuelle Forschungen einbezieht, wird allerdings voraussichtlich erst 2023 zu sehen sein.

Das RGZM wird von Bund und Ländern getragen und gehört zur Leibniz-Gemeinschaft deutscher Forschungseinrichtungen.

#LeibnizForschungsräume – Vielfalt und Ästhetik der Wissenschaft in der Leibniz-Gemeinschaft Folge 40 zeigt einen Einblick in ein Labor des Kompetenzbereichs Wissenschaftliche IT des Römisch-Germanischen Zentralmuseums - Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie in Mainz bei der Vermessung eines Objekts für eine 3D-Dokumentation.

UNESCO-Weltkult-Urlaub Die römischen Thermen von Trier

„UNESCO Weltkulturerbestätte“ ist in Trier schon fast ein gängiger Titel. Zu den weniger bekannten gehören wohl die römischen Thermen. Hier traf man sich für Klatsch und Tratsch, Sport und Körperpflege. Unglaublich sind die Ausmaße und der große Energiebedarf dieser Badeanstalten. Da die Ruinen allein aber heute nicht mehr viel über das Leben in Spätantike verraten, empfiehlt sich ergänzend ein Besuch im Rheinischen Landesmuseum.  mehr...

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Museum Soldaten-Alltag im Limes-Turm

Das Römische Reich war groß und dementsprechend wurde seine Grenze geschützt: 550 km war der so genannte obergermanisch-rätischer Limes lang, in 900 Türmen schoben Soldaten Wache. 2005 wurde dieses gigantische Sicherungssystem UNESCO Weltkulturerbe. Ein Großteil der Strecke liegt in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. In Hillscheid im Westerwald wurde ein Turm rekonstruiert, um den römischen Soldatenalltag erlebbar zu machen.  mehr...

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UNESCO weltkult-ur-laub Der „Hohle Fels“ bei Schelklingen: Am Ursprung der Musik

Der „Hohle Fels“ bei Schelklingen ist ein Fundort von Weltrang: Die älteste figürliche Darstellung der Menschheit, die „Venus vom Hohle Fels“, wurde dort entdeckt, und das älteste Musikinstrument, eine Knochenflöte. Davon inspiriert, gibt der Stuttgarter Musiker Christoph Haas seit Jahrzehnten Konzerte im „Hohle Fels“, bei denen auch Repliken der Original-Flöte erklingen — eine Klangreise in die Frühgeschichte der Menschheit.  mehr...

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