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„Geschlechtsneutrale Mode“ oder auch „Unisex-Mode“ sei oft nur ein Trend und meist an Männermode orientiert, sagt Literaturwissenschaftlerin Maria Weilandt, die an einem Online-Podium zu „Mode und Geschlechteridentität“ teilnimmt. Mode sollte aber Grenzen überschreiten und Geschlechter-Normalitäten in Frage stellen.

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Es gebe zwar keine ,,queere Mode“, aber es könne „queer“ sein, was man mit Mode mache, indem man mit den Vorstellungen von „typisch männlich“ und „typisch weiblich“ breche.

Ein Beispiel sei etwa der Mann, der in der Öffentlichkeit einen Rock trage. Damit setze man ein politisches Statement gegen Heteronormativität, was letztlich Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft habe.

Die Online-Podiumsdiskussion „Mode und Geschlechteridentität“ findet im Rahmen der baden-württembergischen Landesausstellung „Fashion?!“ am 14. April 2021 statt.

Thema wird auch die queere Performance von Mode sein — Ballroom-Dancing, Voguing und die Modepose.

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