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INTERVIEW

„Es war für uns sehr schwierig, über Monate gesellschaftlich irrelevant gewesen zu sein“, gibt Nicole Fritz, Leiterin der Kunsthalle Tübingen, zu. Nun gebe eine Öffnungsperspektive.

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In der Corona-Modellstadt Tübingen sind Gastronomie, Geschäfte und Museen geöffnet, unter der Voraussetzung, dass Besucher*innen getestet sind und nun könnte am Wochenende auch die Kunsthalle aller Voraussicht nach wieder öffnen.

Tests auch für Kunsthalle eine Lösung

Die Lösung über das Testen sei eine Möglichkeit, die man gerne mitgehe, sagt Nicole Fritz. Allerdings habe sie die Kunsthalle vor große Herausforderungen gestellt, erklärt die Museumsleiterin — vor Ort gebe es keine offizielle Teststation.

Eine eigene Test-Strategie habe erst in Zusammenarbeit mit einer benachbarten Apotheke erarbeitet werden müssen, zusätzlich gebe es Testmöglichkeiten im Museum selbst, so Fritz.

Kunsthalle vor vielen Herausforderungen

„Eine größere Infrastruktur für das Testen“, wäre eine große Hilfe gewesen. „Aber wir arbeiten alle auf Sicht und versuchen, alles möglich zu machen, um eine Öffnungsperspektive zu haben“, meint Nicole Fritz.

Insgesamt erstaune sie allerdings, wie wenig derzeit von Kultur und Museen die Rede sei. Gerade die kulturellen Orte seien wichtig, um die Erfahrungen dieser Zeit zu spiegeln.

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