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So sehen Vorreiter aus: Schon seit zwanzig Jahren zeigt die amerikanische Plattform art21.org filmische Porträts, in denen sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler vorstellen — die großen Namen, aber auch Neulinge der Szene.

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Ob in drei oder fünfzig Minuten: Die Videos auf art21 bringen dem Publikum die Künstlerpersönlichkeiten und ihre Werke ganz nah. So kann man sich Kunst aus der Welt nach Hause holen.

art21 – seit 2001 ein Non-Profit-Unternehmen

Kaum zu glauben, dass die Plattform schon for 20 Jahren gegründet wurde, so frisch und aktuell und politisch bewegt kommt sie daher. Man kann auf unterschiedliche Weisen durch die Seiten flanieren: Zum einen, indem man auf die alphabetisch geordneten Namen der Künstlerinnen und Künstler klickt: von Marina Abramovic bis zu Andrea Zittel, die in einer Kunst-Kommune in der kalifornischen Wüste das Leben in maximaler Reduktion probt.

Oder man sucht nach Schwerpunkt-Themen: Aktuell zum Beispiel „Erfahrungen des schwarzen Amerikas“ oder „Wie Künstler mit der globalen Krise umgehen“.

Gratis zu Jenny Holzer, Cindy Sherman oder Anish Kapoor


Die Kuratorin Susan Sollin hatte 2001 die Idee für die damals weltweit erste Onlineplattform zur zeitgenössischen Kunst, die unter dem Dach des nicht-kommerziellen Senders PBS startete und die bis heute ein Non-Profit-Unternehmen ist. Alles ist gratis abrufbar: Besuche bei Jenny Holzer, Jeff Koons, Cindy Sherman, Bruce Naumann - oder bei dem freundlichen Anish Kapoor in London.

Anish Kapoor in seinem Londoner Studio bei der Produktion von "Art in the Twenty-First Century" für art21, Season 10, 2020. © Art21, Inc. 2020. (Foto: Pressestelle, © Art21, Inc. 2020)
Anish Kapoor in seinem Londoner Studio bei der Produktion von "Art in the Twenty-First Century" für art21, Season 10, 2020. © Art21, Inc. 2020. Pressestelle © Art21, Inc. 2020
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