Ausstellung

Kunst als Denkmaschine – Abstrakte Malerei von Laura Hinrichsmeyer in der Kunststiftung BW

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AUTOR/IN
Andreas Langen

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Die Kunststiftung Baden-Württemberg zeigt abstrakte Malerei von Laura Hinrichsmeyer in Stuttgart. Die Künstlerin erzeugt konstruktive Spannung auf unterschiedlichen Ebenen, etwa durch ironische Untertitelung der Werke, wie diese:

„Das ist ein Trigger-Painting, deine Augen sind geschwollen und süß. Material: Rostige Klammern, Haare, Non-Fairtrade-Terpentin, Hautzellen, vergorene Datteln, eingerollte Motive, absolut keine Scham, eine Vielzahl an depressiven Mustern auf Baumwolle.“

„Abkact Painting (Abject)“ (Foto: SWR, Andreas Langen)
„Abkact Painting (Abject)“, 2022 Schimmel, Grind, Öl und Wasser, Senfblätter, Sekrete aus dem Karpalorgan, Quasi Letter, Quasi Siblings (deine Mutter ist nicht abgebildet), ein paar getrocknete, zerriebene Pilze, Zysten und alles auf Baumwolle (27x41 cm) Andreas Langen

Fotografie World Press Photo Ausstellung in Balingen: „Kamloops Residential School“ erinnert an Opfer des Kolonialismus

Aus 64.823 eingereichten Bildern von über 4000 Fotograf*innen wurde heute, am 7. April 2022, eine Gewinnerin gekürt: Mit ihrem Foto „Kamloops Residential School“ glückte der Kanadierin Amber Bracken für die New York Times das Pressefoto des Jahres.  mehr...

Fotografie Die formidable Fotoausstellung „Who am I? I am“ in der Staatsgalerie Stuttgart

Die Staatsgalerie Stuttgart öffnet einmal im Jahr ihre neuen Fotografie-Ausstellungsräume für die regionale Szene. Das erste Gastspiel übernimmt die Produzenten-Galerie „Kernweine“, deren Team kuratorisch freie Hand hat. Unter dem Titel „Who am I? I am“ sind vier internationale, zeitgenössische Positionen zu sehen. Es geht um Diversität und Selbstbehauptung – ein kraftvoller Mix aus Inszenierung, Schnappschuss und Dokument, präsentiert in monumentalen Formaten.  mehr...

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Ausstellung Ottilie Roederstein im Städel Frankfurt – Erfolgreiche Malerin der Jahrhundertwende

Ottilie Röderstein gehörte um die Jahrhundertwende zu den erfolgreichsten Malerinnen ihrer Zeit – und das, obwohl Frauen in Deutschland nicht an staatlichen Schulen ausgebildet werden durften. Die Deutsch-Schweizerin zog mit ihrer Lebenspartnerin Elisabeth Winterhalter an den Main und etablierte sich in der männerdominierten Gesellschaft Frankfurts. „Sie sind in den Salons präsent, und präsentieren sich auch offensiv als Paar in der Stadt, was nicht heißen muß, dass sie lesbisch sind“ sagt Alexander Eiling, Kurator am Städel. Das Frankfurter Museum widmet Ottilie Röderstein eine große Ausstellung unter dem Titel; „Frei. Schaffend“. Denn wie kaum einer anderen Frau ihrer Zeit gelang es Ottilie Röderstein, als freischaffende Künstlerin erfolgreich und unabhängig zu sein.  mehr...

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Andreas Langen