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Klimt-Datenbank präsentiert als „virtuelles Gedächtnis“ Leben und Werk Gustav Klimts

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Gustav Klimt-Datenbank: Bereich Werk  (Foto: Pressestelle, © dform.at)
Die Gustav Klimt-Datenbank: Neben dem Bereich „Werk" ist bereits auch der Bereich „Netzwerk Wien 1900" online. Pressestelle © dform.at

Kunstbegeisterte können sich künftig kompakt und umfassend über Leben und Werk des österreichischen Jugendstil-Künstlers Gustav Klimt (1862-1918) informieren. Die von der Klimt-Foundation in fünfjähriger Arbeit entwickelte Gustav-Klimt-Datenbank wurde am 21. September in Wien freigeschaltet. Sie macht nicht nur Gemälde, Fotografien, Texte und Autografen digital zugänglich, sondern auch Klimts privates und öffentliches Leben im Wien der Jahrhundertwende.

„Mit der neuen Datenbank setzen wir – nach einer Flut an kunsthistorischen und populärwissenschaftlichen Publikationen – neue Maßstäbe in der Digitalisierung und Aufbereitung von wissenschaftlichen Inhalten und Quellen und unterstützen damit weltweit die Klimt-Forschung.“

Datenbank wird kontinuierlich erweitert

Das Datenarchiv umfasst laut Foundation derzeit mehr als 2.000 Datensätze sowie umfangreiches Text- und Bildmaterial und wird kontinuierlich erweitert. Eine englische Version soll 2023 online gehen. Darüber hinaus sind die Aufbereitung von didaktischem Material für Lehrpersonal sowie ein umfangreiches Ausstellungsverzeichnis geplant. 2024 soll der Forschungsbereich „Gemälde" um Werkkommentare und aktuelle Provenienzen erweitert werden.

Vertreter der Wiener Moderne und des Jugendstils

Klimt war einer der bekanntesten Vertreter des Jugendstils und der Wiener Moderne. Künstler des Expressionismus wie Egon Schiele oder Oskar Kokoschka wurden maßgeblich von ihm beeinflusst. Bei vielen seiner Werke verwendete er Blattgold, kombiniert mit Öl- und Bronzefarben. Eines seiner berühmtesten Bilder ist „Der Kuss".

Musikstunde Klimt - Der Kuss (5/5) Vom Klang der Bilder

Die SWR2 Musikstunde bringt Meisterwerke der Kunstgeschichte zum Klingen. Wie würde Da Vincis "Mona Lisa" tönen, wäre sie eine Komposition? Und was hören wir in Klimts berühmtestes Gemälde, der Kuss? Bei Klimt strahlt er golden, doch bei allem Glanz bleibt einiges im Dunklen. Wer sind die beiden Küssenden? Was signalisiert uns der Goldrausch? Und sind die beiden Jugendstil-Gustavs – Klimt und Mahler – seelenverwandt oder fühlt sich Klimt eher von Beethoven geküsst?  mehr...

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Musikmarkt: Buch-Tipp Alma und Gropius: Die unerhörte Leichtigkeit der Liebe

Alma Mahler-Werfel: Weit über ihren Tod hinaus wird dieser exzentrischen Frau mit einer Mischung aus Bewunderung und Abneigung begegnet. Nun gibt es einen neuen Roman über sie.  mehr...

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Kunst 10.000 NFT-Küsse von Gustav Klimt: Wiens Belvedere verkauft Klimts „Kuss“ in Einzelteilen

In Kooperation mit der Digitalplattform arteQ hat das Wiener Museum Belvedere pünktlich zum Valentinstag sein wohl berühmtestes Kunstwerk in die neue Vermarktungswelt der NFTs, der Non Fungible Token, eingeführt. Gustav Klimts „Der Kuss“ wurde für die digitale Kopie in einen 100x100 Raster aufgeteilt und für je 1.850 als nummerierte und hochaufgelöste Einzelteile angeboten. „Durch das spielerische Element des Teilens entstehen ja auch 10.000 neue Bilder“, sagt Wolfgang Bergmann, wirtschaftlicher Geschäftsführer des Belvedere, „wir sind damit in Österreich Vorreiter und auch international eines der allerersten Museen”. Bis zum 14.2. um 8 Uhr morgens hatte das Belvedere bereits 1.730 NFT-Unikate verkauft und somit rund 3,2 Mio. Euro eingenommen, wie das Haus vermeldete. NFT Versteigerungen bei großen Auktionshäusern wie Sotheby’s oder Christie’s generieren in Investorenkreisen mittlerweile ganz erhebliches Interesse.  mehr...

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