Fotografie

Kaiserslautern bekommt neues internationales Fotofestival

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Bild des Fotofestivals Kaiserslautern: Armee © Hans-Jürgen-Burkhard (Foto: Pressestelle, © Hans-Jürgen-Burkhard)
Auch auf dem FotoFest zu sehen: „Armee" von Hans-Jürgen-Burkhard, einer von 30 eingeladenen Fotografen Pressestelle © Hans-Jürgen-Burkhard

30 Fotografen aus dem In- und Ausland präsentieren vom 15. bis 18. September beim „1. Internationalen FotoFest" in Kaiserslautern ihre Arbeiten. Diese würden an 20 Veranstaltungsorten gezeigt, teilte die Stadt Kaiserslautern am 16. August mit. Schirmherrin des Fotofestivals zum Thema „Identitäten" ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Es findet im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz statt und wird vom Kulturzentrum Kammgarn und der Stadt Kaiserslautern gemeinsam veranstaltet.

FotoFest wird Biennale

Beim Thema „Identitäten" geht es den Angaben zufolge etwa um Selbstoptimierung, Gender, Migration und einen modernen Heimatbegriff. Thematisiert würden auch Identitäten von Stadt und Land sowie die Auswirkungen von Deindustrialisierung und Globalisierung auf eine nachhaltige Entwicklung von Regionen. Das Fotofestival soll alle zwei Jahre stattfinden.
Kuratoren und Organisatoren des „1. Internationalen FotoFest" sind die Kaiserslauterer Fotografen Jörg Heieck von der Deutschen Gesellschaft für Photographie und Thomas Brenner von der Deutschen Fotografischen Akademie.

Fotojournalist*innen, Studierende und Regimekritiker

Zu den eingeladenen Fotografen zählt den Angaben zufolge Alexander Chekmenev aus der Ukraine und der regimekritische belarussische Künstler Andrei Liankevich. Weitere prominente Teilnehmer seien der Hamburger Fotojournalist Hans-Jürgen Burkard (GEO, Stern) sowie der in Ludwigshafen geborene Fotograf Wolfgang Zurborn aus Köln. Neben international bekannten Künstler*innen sind auch regionale Fotografiepositionen und lokale Nachwuchskünstlerinnen eingeladen. 

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