Kulturförderung

Innovationsfonds Kunst: Baden-Württemberg fördert Kunstprojekte mit Ukrainer*innen

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Aus der Ausstellung  „A Letter from the Front“ (Foto: Pressestelle, Stiftung Haus der Kunst München, AntiGonna)
AntiGonna, Enter the War, 2017, color, sound, 3:57 min. / Courtesy the artist. Die Münchner Ausstellung „A Letter from the Front“, zeigt seit dem 23. März Werke von Film- und Videoschaffenden aus der Ukraine. Pressestelle Stiftung Haus der Kunst München, AntiGonna

Mit einer Gesamtfördersumme von einer Million Euro wird der Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg auch im Jahr 2022 ausgeschrieben. Bis 22. Juli können sich Kulturschaffende im Land mit innovativen Projekten bewerben.

Kulturschaffende aus der Ukraine und Klimawandel im Fokus

Gefördert werden künstlerische Projekte aller Sparten, die zusammen mit geflüchteten Kunst- und Kulturschaffenden aus der Ukraine durchgeführt werden oder die Kulturszene in der Ukraine stärken. Außerdem werden Kulturprojekte gefördert, die sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen auseinandersetzen oder sogar Lösungsansätze aufzeigen.

Die Förderhöchstsumme beträgt bei allen Programmlinien 50.000 Euro. Die Mindestfördersumme umfasst 10.000 Euro. Die Förderentscheidungen trifft eine unabhängige Jury.  Seit Einführung des Innovationsfonds Kunst im Jahr 2012 konnten insgesamt rund 600 Projekte mit mehr als 16 Millionen Euro unterstützt werden.

Literatur Schutzwesten statt Bücher – die ukrainische Autorin Natalka Sniadanko im Deutschen Literaturarchiv Marbach

Als Romanautorin sowie als Übersetzerin deutsch- und polnischsprachiger Literatur ins Ukrainische hat sich Natalka Sniadanko einen Namen gemacht. Zu Besuch in Polen, wurde sie vom Kriegsausbruch in ihrer Heimat überrascht. So wohnt sie derzeit mit ihren beiden Kindern als „Writer in Residence“ im Deutschen Literaturarchiv in Marbach. Das Romanschreiben müsse aber warten bis die dringenderen Sachen erledigt sind, meint Natalka Sniadanko.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Gespräch Die Ukraine auf der Kunstbiennale Venedig: Sandsäcke und das Flüchtlingskind Valeriia

"Ein Turm aus Sandsäcken erinnert daran, wie in der Ukraine momentan die Denkmäler geschützt werden", erzählt die Kunstexpertin Susanne Kaufmann in SWR2 über die Arbeit auf der umbenannten "Piazza Ucraina" auf der Kunstbiennale in Venedig.  mehr...

SWR2 Kultur aktuell SWR2

Gespräch Voller Kampfgeist für ihr Land: Die ukrainische Jazzsängerin Tamara Lukasheva

Tamara Lukasheva ist eine außergewöhnliche Künstlerin: fantasievoll, virtuos, emotional und experimentell. Die mehrfach ausgezeichnete Sängerin und Komponistin ist mit Leib und Seele Jazzmusikerin. 1988 in der Hafenstadt Odessa geboren, begann ihre Karriere schon früh in der Ukraine – doch mit Anfang zwanzig verspürte sie den Wunsch, sich noch weiterzuentwickeln und ging nach Köln, wo sie bis heute lebt.
Tamara Lukasheva: „Mein Leben ist weg“
Seitdem Russland die Ukraine überfallen hat, kann Tamara Lukasheva aber kein normales Leben mehr führen. Im Interview mit SWR2 sagt sie offen, sie wolle zurzeit nicht über ihre Musik sprechen – in diesen furchtbaren Wochen sei sie in erster Linie Ukrainerin und handele auch danach. Indem eine geflüchtete Freundin bei ihr wohne, in täglichen Telefonaten mit ihrer Familie in Odessa. Aber auch durch zahlreiche Spendenkonzerte für die Ukraine, die sie organisiert und mit befreundeten Musikern deutschlandweit gibt.  mehr...

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

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