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Brad Pitt gibt Bildhauer-Debüt in Finnland

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Hollywood-Schauspieler und jetzt auch Bildhauer: Im finnischen Tampere stellt Brad Pitt erstmals Skulpturen aus. Die Arbeiten des Oscar-Preisträgers sind Teil einer größeren Ausstellung des britischen Künstlers Thomas Houseago.

Nick Cave, Thomas Houseago und Brad Pitt bei Ausstellungseröffnung in Tampere (Foto: Pressestelle, Jussi Koivunen)
Künstler bei der Eröffnung ihrer Ausstellung in Tampere: Nick Cave, Thomas Houseago und Brad Pitt Pressestelle Jussi Koivunen

Brad Pitt veröffentlicht erstmals als Bildender Künstler in Tampere

In der Ausstellung „Thomas Houseago – WE“ im Sara Hildén Art Museum in Tampere zeigt Oscar-Preisträger Brad Pitt erstmals öffentlich neun von ihm geschaffene Skulpturen.

Unter den Arbeiten befinden sich seine erste Skulptur „House A Go Go“, ein 46 Zentimeter hohes Minihaus aus Baumrinde, aus dem Jahr 2017.

Auseinandersetzungen mit dem Thema Waffengewalt

Eine Gipsarbeit, die anhand mehrerer Abdrücke des menschlichen Körpers gegossen wurde, stellt die erzählerische Szene einer Schießerei dar. Daneben präsentiert der Künstler Brad Pitt eine Reihe hausförmiger Skulpturen aus klarem Silikon, die mit jeweils einer anderen Munitionsstärke beschossen wurden und deren Flugbahn und Schusskraft im Silikon eingefroren sind.

Teil einer größeren Werkschau von Thomas Houseago

Pitts Arbeiten sind Teil einer Werkschau des Künstlers Thomas Houseago, der in Tampere seine erste Ausstellung in einem skandinavischen Land präsentiert. Der Brite zeigt neue Skulpturen aus Gips und Holz und großformatige Gemälde. Ebenfalls zu sehen sind 17 Keramiken des australischen Künstlers Nick Cave. Die Ausstellung läuft bis zum 15. Januar 2023.

Was geht - was bleibt? Zeitgeist. Debatten. Kultur. Genderfluide Mode: Männer mit Röcken und Perlenketten als Zeichen des Identitätswandels?

Erst waren es Pastelltöne und lackierte Fingernägel, zunehmend eigenen sich Männer auch Perlenketten und Röcke an. Längst nicht mehr nur Brad Pitt und Lars Eidinger tragen Kleider, die früher alleine Frauen vorbehalten waren - und das wirkt in die Gesellschaft.

Und auch Harry Styles - eines der Role-Models der Generation Z - singt klar: „Ihr wisst, es ist nicht mehr so, wie es war.“ Gerade bei den ganz Jungen herrscht ein viel weicheres und fluideres Männlichkeitsbild vor als wir es gewohnt sind, sagt Carl Tillessen, Trendanalyst vom Deutschen Mode-Institut: „Das ist etwas, was diese Generation wirklich mit in die nächsten Jahrzehnte hineintragen wird.“

Allerdings ist dieses fluide Männlichkeitsbild noch längst kein Massenphänomen, sagt die Kunsthistorikern Anne Söll: „Solange Herr Habeck nicht mit lackierten Fingernägeln in den Tagesthemen auftritt, haben wir hier es mit keinerlei großem Wandel zu tun.“

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