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Die weltweit erfolgreiche Konzeptkünstlerin Karin Sander zeigt in der Kunsthalle Tübingen erstmals den größten Zyklus ihres Gesamtwerkes: knapp 1.500 Exponate aus der Serie „Office Works” (1990-heute). Alles was Sander berührt, kann zum künstlerischen Spielfeld werden — vom Kopierpapier bis zum Sportstadion.

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Die „Office Works“ spiegeln Karin Sanders Umfeld, denn einen großen Teil ihrer Arbeitszeit verbringt die Künstlerin — im Büro. Dabei schafft sie es die Poesie und Schönheit dieses Ortes zu übertragen, das „ästhetische Potenzial“, ausschließlich im DIN-A4-Format.

Exotisches und Alltägliches

„Bei allen Blättern kann man sagen, dass da eine Atmosphäre, ein Ort durchscheint“, erklärt Karin Sander. New York, Sri Lanka, Berlin — vom Exotischen bis zum Alltäglichen findet sie ihre Motive.

Kunsthalle Tübingen (Foto: Pressestelle, Studio Karin Sander, VG Bild-Kunst, Bonn 2021)
Karin Sander, KS 2003 6 NZ, 2003 Büroklammern Pressestelle Studio Karin Sander, VG Bild-Kunst, Bonn 2021 Bild in Detailansicht öffnen
Installationsansicht der Ausstellung „Karin Sander“ in der Kunsthalle Tübingen. Pressestelle Martin Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Karin Sander, KS 2019 42 Pressestelle Studio Karin Sander, VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Martin Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Karin Sander inspiziert einen der Installationsräume in der Kunsthalle. Pressestelle Kunsthalle Tübingen, Foto: Martin Lauffer Bild in Detailansicht öffnen
Karin Sander, KS 2019 48 Pressestelle Studio Karin Sander, VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Martin Lauffer Bild in Detailansicht öffnen

Kuratorin Nicole Fritz gibt ganz offen zu: „Ich kenne keine Künstlerin der Gegenwart, die einen so zum Staunen bringt wie Karin Sander.”

Gespräch mit Karin Sander über ihre „Office Works“:

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Die Ausstellung „Karin Sander“ in der Kunsthalle Tübingen läuft aller Voraussicht nach bis zum 4. Juli 2021.

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