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Die Schweizer Künstlerin Sophie Taeuber-Arp war eine Schlüsselfigur der Avantgarde und des Dadaismus. Viele ihrer Werke zeigen geometrische Formen und Muster. Mit ihren textilen Entwürfen hob sie die Grenzen zwischen angewandter und freier Kunst auf. Ihre Designs inspirierten namhafte Modedesigner*innen wie zum Beispiel Karl Lagerfeld.

Mit Alexandra Deutsch, Lydia Nüüd und Sarah Ama Duah sind drei zeitgenössische Künstler*innen im Bahnhof Rolandseck, deren textile Werke ebenfalls Bezüge zu Sophie Taeuber-Arps Werken aufweisen

Sophie Taeuber-Arp und Erika Schlegel in Maskenballkostümen (Foto: Pressestelle, Stiftung Arp e.V. Berlin/Rolandswerth)
Sophie Taeuber-Arp und Erika Schlegel in Maskenballkostümen (Hopi-Indianer) Zürich, um 1926 Pressestelle Stiftung Arp e.V. Berlin/Rolandswerth

Das Arp-Museum im Bahnhof Rolandseck setzt nun in den Ausstellungen „Immer wandelt sich die Schönheit“ und „Luxus und Glamour. Vom Eigensinn des Überflüssigen“ Taeuber-Arps Werke in einen Dialog mit aktuellen Arbeiten aus dem Künstlerhaus Balmoral.

Die gemeinsame Eröffnung der Ausstellungen ist am Sonntag, 14. Februar 2021, auf dem Museumblog #ARPAKTUELL und auf Social Media. Die Ausstellungen sollen bis jeweils 11. April und 24. Mai 2021 laufen.

Fotografie Das Gesicht als Inszenierung: Die Ausstellung „Faces“ in der Albertina Wien

Heute — im „Selfie-Zeitalter“ — erscheint es selbstverständlich, dass das Gesicht ein zentrales Motiv der Fotografie ist. Und dass es Menschen nicht nur zeigt, sondern die Art des Bildes Charakterzüge oder Themen hervorzuheben versucht. Die Ausstellung „Faces“ in der Albertina in Wien zeigt Porträts der deutschen Zwischenkriegszeit, gruppiert um die Fotoserie „Verwandlungen durch Licht“ aus den Jahren 1935 und 1936 von Helmut Lerski. Auch am Beispiel der Fotografien von Lerski wird klar, wie in den 1920er- und 1930er-Jahren Fotografinnen und Fotografen das Verständnis des klassischen Porträts radikal neu erfunden haben: Ihre Aufnahmen dienen nicht länger der bloßen Abbildung der Persönlichkeit eines Menschen, sondern begreifen das Gesicht neu – als Material, das sich nach eigenen Vorstellungen inszenieren lässt.  mehr...

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Idar-Oberstein

Kunst „ROCKstars“ aus dem Hunsrück: Einzigartiger Studiengang für Edelsteingestaltung in Idar-Oberstein

Idar-Oberstein an der Nahe gilt als Welthauptstadt für Edelsteine. Die reichen Vorkommen im Hunsrück wurden bereits im Mittelalter erschlossen. Bis heute wird dort Schmuck und Dekor produziert. Der Fachbereich Gestaltung der Hochschule Trier hat in Idar-Oberstein eine Außenstelle für Edelstein- und Schmuckverarbeitung mit rund 50 internationalen Studierenden. Der neue Katalog ROCKstars zeigt ihre aktuellsten Entwürfe.  mehr...

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