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Über zehn Hektar Land hat der Bildhauer Erwin Wortelkamp seit den 1980er-Jahren mit Arbeiten von rund 50 Kolleg*innen ausgestattet, die alle Sinne ansprechen. Ein Treffen im Westerwald.

Das Gelände ist riesig. Mehr als zehn Hektar Land hat der Künstler Erwin Wortelkamp in vier Jahrzehnten rund um sein Haus erworben. Und mehr als 50 seiner Kolleg*innen haben es in vier Jahrzehnten mit ihren Werken ausgestattet.

Kunstwerk aus „Im Tal” von Erwin Wortelkamp (Foto: SWR)
Erwin Wortelkamp: „Vielleicht ein Baum”

Ein höchst bemerkenswerter Raum ist hier entstanden. Weit mehr als ein Museum unter freiem Himmel: Jedes Kunstwerk bezieht sich auf die Landschaft - und die Landschaft bezieht sich auf die Werke. Denn Wortelkamp hat mit Unterstützung von Landschaftsarchitekten tausende von Büschen und Bäumen angepflanzt, und so für jedes Kunstwerk einen passenden Naturraum angelegt.

Alles scheint natürlich gewachsen, ist aber kunstvoll angelegt. Es wirkt, als sei es öffentlich (man kann es ohne weiteres besuchen!), und ist in Wahrheit doch Grund und Boden des Künstlers. „Im Tal“ lautet der schlichte Name, den Erwin Wortelkamp dem Ganzen gab. Und was genau damit bezeichnet ist, lässt sich schwer sagen. Ausser: es ist wunderschön!

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