Ausstellung "Im Japanfieber" im Arp Museum Rolandseck Wie Japan die europäische Kunst prägte

Ausstellung "Im Japanfieber" im Arp Museum Rolandseck Wie Japan die europäische Kunst prägte

Claude Monet, Die japanische Brücke, 1918–1924, © Beyeler Museum AG, Riehen (Foto: Beyeler Museum AG, Riehen - Foto: Peter Schibli)
Ausstellungsbericht von Martina ConradWie Vorhänge winden sich die grünen Zweige einer Trauerweide über eine gebogene Holzbrücke. So hat Claude Monet in den 1920er Jahren seinen Garten gemalt. Ausschnitt und Motiv sind zweifellos beeinflusst von fernöstlichen Kulturen, sagt Susanne Blöcker, Kuratorin der Ausstellung „Im Japanfieber“ im Arp Museum Rolandseck: „Das Revolutionäre ist, dass man über diesen Blick aufs Detail quasi den Weg in die Abstraktion findet. Dass man plötzlich auf die Reflexe auf der Brücke und auf den Weidenzweigen achtet - und dadurch das große Ganze nicht mehr als so wichtig empfindet, sondern die Spannung zwischen Licht und Schatten.“Claude Monet, Die japanische Brücke, 1918–1924. Beyeler Museum AG, Riehen - Foto: Peter Schibli
Parallel zu dieser Schau kann man sich im historischen Bahnhof Rolandseck einer sogenannten Trivialkunst widmen.Hier: Pummelpanda, Magical Girl Nana, 2018. Arp Museum Rolandseck - © Pummelpanda 2018
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