Ausstellung

„Wahnsinnig komisch” in der Sammlung Prinzhorn

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„Wahnsinnig komisch“ heißt die Ausstellung. Sie zeigt, wie deutsche und französische Psychiatriepatient*innen ihren Alltag und die Welt an sich sahen.

In rund 150 Zeichnungen, entstanden ab 1890. Hauptthema: Kritik an den Zuständen. Drinnen wie draußen. Sehr sehenswert.  

Paul Goesch, "Drei Schweine", 1919, Gouachefarben über Bleistift auf Papier, Inv. Nr. 109040 (Foto:  © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg)
Paul Goesch, "Drei Schweine", 1919, Gouachefarben über Bleistift auf Papier, Inv. Nr. 1090/40 © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg © Sammlung Prinzhorn, Universitätsklinikum Heidelberg

Ausstellung „Wahnsinnig komisch - Humor in der Psychiatrie“ in der Sammlung Prinzhorn Heidelberg

Wie passt Humor in die Anstalt? Die Heidelberger Sammlung Prinzhorn gibt darauf eine Antwort. Gezeigt werden rund 150 Zeichnungen, Gouachen, Aquarelle und Skulpturen aus der Zeit von 1880 bis 1990. Die Exponate zeigen, worüber deutsche und französische Patienten lachten und wie sie ihre Umgebung aufs Korn nahmen, satirisch verhöhnten oder wahnsinnig-komisch kommentierten.  mehr...

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Heidelberg

Kunst Porträts aus der Psychiatrie: Nachlass von Elfriede Lohse-Wächtler wird Teil der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg

Die Heidelberger Sammlung Prinzhorn hat den Nachlass der Künstlerin Elfriede Lohse-Wächtler erworben, die im Alter von 41 Jahren von den Nazis im Euthanasie-Programm ermordet. Zu Lebzeiten hatte die Zeichnerin vergebens um Anerkennung gerungen. In Heidelberg werden nun ihr Werk und ihr Leben gewürdigt, weiter erforscht und für künftige Ausstellungen aufbereitet. Lohse-Wächtler zeichnete auch in der Psychiatrie, porträtierte Menschen als versteinerte Wesen, machte mit ihren Werken das Leiden in der Psychiatrie greifbar.  mehr...

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