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In ihren Videoinstallationen widmet sich die Medienkünstlerin Hito Steyerl Themen wie sozialer Ungleichheit, Überwachung, Automatisierung, Rassismus oder der Kunstwelt in der aktuellen Corona-Krise. Eine erste große Überblicksschau mit dem Titel „I will survive“ im Düsseldorfer K21 zeigt vom 26.9.2020 - 10.1.2021 einen Querschnitt ihres Schaffens aus 25 Jahren.

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Im Mittelpunkt der Ausstellung steht „Social Sim“, soziale Simulation: die reale Überforderung des Menschen durch immer schneller und intelligenter werdende Technologien. Wir leben in immer digitaleren Umgebungen mit Twitter-Bots, Beratungsassistent*innen oder Anruf-Managementsystemen, die die Illusion einer sozialen Umgebung erzeugen – es aber natürlich nicht sind. Die sozialen Netzwerke forcieren eher eine Art kollektive Hysterie.

Die erste große Überblicksausstellung der deutsch-japanischen Künstlerin ist im Düsseldorfer K21 bis 10.1.2021 zu sehen, danach läuft sie im Pariser Centre Pompidou. Zusatzmaterial und digitale Erkundungsmöglichkeiten bietet der „K+ Digital Guide” der Webseite.

Ausstellung Refik Anadols „Digital Dreams“: Kunstwerke aus Datensätzen

Im Baden-Badener Kurhaus sind die digitalen Bildwelten des türkischen Medienkünstlers Refik Anadol zu sehen. Er nutzt Datensätze, um aus ihnen Skulpturen und Videoinstallationen zu machen.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Kunst Mit Banalität provozieren: US-Künstlerin Jenny Holzer wird 70

„Protect me from what I want“ – beschütze mich vor dem, was ich will. Mit solchen Sprüchen auf LED-Leuchtbändern ist die US-Künstlerin Jenny Holzer in den 70er Jahren berühmt geworden. „Machmissbrauch ist keine Überraschung“ oder „Politik dient Privatinteressen“ ist ebenfalls eine Botschaft für den öffentlichen Raum: ein „Truism“, wie die Künstlerin sagt. Ihre oft provokante, immer überraschende und meistens poetische Textkunst leuchtete schon am New Yorker Times Square. Holzers Installationen sind weltweit in großen Museen vertreten.  mehr...

SWR2 Journal am Mittag SWR2

Ausstellung Waldbrand als Ästhetik: Julius von Bismarck in der Bundeskunsthalle Bonn

„Die Katastrophe ist der Normalzustand“ sagt der Medienkünstler Julius von Bismarck. In der Bundeskunsthalle in Bonn ist nun seine Ausstellung „Feuer mit Feuer“ zu sehen. Darin Fotos und Videos aus Waldbränden. Mit seiner Kunst will von Bismarck vor allem aufzeigen, wie sehr sich der moderne, naturwissenschaftlich geprägte Blick auf die Umwelt entromantisiert hat.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

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