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Geheimer Geldschatz in Cochem: So sorgte die Bundesbank im Kalten Krieg für den Notfall

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AUTOR/IN
Sabine Mahr

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1962 hortet die Bundesbank einen Geldschatz von rund 15 Milliarden DM in einem Bergstollen an der Mosel. Doch zwei Jahrzehnte später werden alle Geldscheine geschreddert und verbrannt. Was von dem Geheimprojekt übrig blieb, ist heute im Bundesbankbunker in Cochem zu besichtigen.

Bundesbankbunker Cochem (Foto: SWR, Sabine Mahr)
Für die Ersatzserie „BBk Zwei“ wählte die Bundesbank für die Vorderseite Grafikentwürfe, die beim Gestaltungswettbewerb der „BBk Eins“-Serie nicht zum Zuge gekommen waren. Sie zeigten Sebastian Münster und die anderen Porträtierten leicht variiert auf der Vorderseite, auf der Rückseite jedoch grafische Muster. Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
Rund 80 Meter tief führt der Zugangsstollen in den Hang im Moseltal hinein. Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
Querschnitt des Bundesbankbunkers: Der Zugangsstollen mit angegliedertem Tresor und Personalräumen wurde von 1962-1964 in den Berg getrieben. Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
Im Fall eines Angriffs mit biologischen oder chemischen Waffen hätten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Dekontaminationsschleuse geduscht und ihre Kleidung gewechselt. Den verseuchten Arbeitsanzug hätten sie in einem Schacht an der Wand entsorgt. Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
Die metallene Drucklufttür am Eingang in den Stollen galt in den 1960ern als besonders robust. Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
Während die Vorderseite der neuen Geldserie durch ihre Ähnlichkeit mit der alten für Vertrauen sorgen sollte, wählte die Bundesbank für die Rückseite grafische Muster, um sie besser unterscheidbar zu machen. Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
In Säcken transportierte die Bundesbank über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren rund 15 Milliarden Ersatz-DMark in den Bunker. Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
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Sabine Mahr