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Eine Ausstellung in der Stuttgarter ifa-Galerie zeigt Beispiele für moderne Architektur mit Pflanzenfasern. Diese nachwachsenden Rohstoffe sind klimafreundlich und haben hervorragende Bau-Eigenschaften. In Tragwerken etwa ist Bambus teilweise sogar Stahl überlegen.

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Zeitgenössische Architektur mit Pflanzenfasern

Zeitgenössische Architektur mit Pflanzenfasern (Foto: Markus Roselieb)
Sporthalle der Panyaden-Schule, Namprae, Thailand Chiangmai Life Architects, Markus Roselieb und Tosapon Sittiwong Markus Roselieb Bild in Detailansicht öffnen
Sporthalle der Panyaden-Schule, Namprae, Thailand Chiangmai Life Architects, Markus Roselieb und Tosapon Sittiwong Alberto Cosi Bild in Detailansicht öffnen
Pavillon Hy-Fi im Hof des MoMA PS1, New York, USA, The Living / David Benjamin Amy Barkow, mit freundlicher Genehmigung von The Living Bild in Detailansicht öffnen
Gästehaus und öffentlicher Markt, Yusuhara, Japan Kengo Kuma & Associates Kengo Kuma & Associates, Takumi Ota Photography Bild in Detailansicht öffnen
Zentrum für Biodiversität Beautour, La Roche-Sur-Yon, Frankreich, Guinée*Potin Architectes, Oteis/Isateg (BET bois), Guillaume Sevin Paysages William Berré Bild in Detailansicht öffnen

Auch wenn die Pflanzenarchitektur in Westeuropa und spezieller in Deutschland erst langsam Anhänger*innen findet, gibt es bereits einige Baubeispiele in unseren Breitengraden:

In der historischen Stadt Saint-Dié-des-Vosges etwa wurde vor wenigen Jahren ein verblüffendes Bravourstück des sozialen Wohnungsbaus realisiert, mit moderner Optik, sieben Etagen hoch und Trägerwerk aus regionalem Holz. Es ist preisgünstig im Unterhalt, der Passivhaus-Standard wird durch die Stroh-Isolierung erreicht.

Die Ausstellung „Fibra. Zeitgenössische Architektur mit Pflanzenfasern" in der ifa-Galerie in Stuttgart läuft noch bis 10. Januar 2021.

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