Ausstellung

Für mehr Gerechtigkeit im Kulturbetrieb - die Künstlerin Ülkü Süngün - ein Porträt

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AUTOR/IN
Sabine Willkop

Was kann Kunst? Ziemlich viel, würde die Stuttgarterin Ülkü Süngün antworten. Sie hat erreicht, dass Künstlerinnen und Künstler für ihre Arbeit auch bezahlt werden, wenn sie Ausstellungen aufbauen.

Sie hat es geschafft, dass die Mordopfer des Nationalsozialistischen Untergrunds, NSU, im Gedächtnis bleiben. Sie ist eine Kunst-Aktivistin, im besten Sinne. Studiert hat sie Bildhauerei an der Kunstakademie Stuttgart. Und weil sie dieses Genre so eigenwillig bespielt, gehört sie jetzt zu den Nominierten für den Sparda-Kunstpreis. Damit verbunden ist eine Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart.

Ülkü Süngün, Lacrimarium Europae, 2015, aus der Werkgruppe "Anlatsam Roman Olur  Die besten Romane schreibt das Leben", 2014-2016. Foto: Ülkü Süngün (Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2022)
Ülkü Süngün, Lacrimarium Europae, 2015, aus der Werkgruppe "Anlatsam Roman Olur / Die besten Romane schreibt das Leben", 2014-2016. Foto: Ülkü Süngün VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Ausstellung Aktivistische Kunst als Soziale Plastik– Ein Porträt der unbequemen Ülkü Süngün

Die Stuttgarter Künstlerin Ülkü Süngün widmet sich politischen Themen. In Performances bietet sie öffentliche Nachhilfe an, um die Namen der NSU-Opfer korrekt auszusprechen. Nun ist Süngün für den „Kubus-Sparda-Kunstpreis“ nominiert, der seit 2013 alle zwei Jahre unter drei Vertreter*innen eines künstlerischen Genres vergeben wird. Deren Arbeiten sind in jeweils eigenen Ausstellungen im Kunstmuseum Stuttgart zu sehen.  mehr...

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