Ausstellung

Für Freiheit und Demokratie im Iran – Künstlerin Parastou Forouhar in der Kunsthalle Göppingen

STAND
AUTOR/IN
Jana Gührer

„Frau, Leben, Freiheit“ – die Proteste gegen das Mullahregime lassen auch diejenigen Iranerinnen und Iraner gebannt mitfiebern, die schon lange hier leben.

So auch die Künstlerin und Mainzer Kunstprofessorin Parastou Forouhar. Ihre Arbeiten wirken auf dem ersten Blick oft dekorativ, erzählen aber auf den zweiten Blick von Gewalt, Angst und Schrecken in Ihrer Heimat. Ihre Eltern, führende Oppositionelle, wurden im Iran ermordet.

Bis heute ist kein Täter dafür zur Rechenschaft gezogen worden. Und so fährt sie Jahr für Jahr am Todestag in den Iran – auch 2022, trotz oder gerade wegen der politischen Umstände. Jetzt ist sie zurück, mit vielen Eindrücken aus einem Land in Aufruhr. Kunscht! hat sie in ihrer Ausstellung in der Kunsthalle Göppingen getroffen.

Kunsthalle Göppingen Göppinger Ausstellung „One Step“ – Die Menschen im Iran nicht vergessen!

Im Stadtbild sei die Revolte alltäglich präsent, diese Offenheit zu erleben, sei sehr schön gewesen, berichtet die in Teheran geborene Künstlerin Parastou Forouhar von ihrer Iran-Reise im SWR2-Gespräch. Mit ihrer Göppinger Ausstellung „One Step“ will sie dazu beitragen, dass die Menschen im Iran nicht in Vergessenheit geraten.

SWR2 am Morgen SWR2

Gespräch Jasmin Tabatabai über die Proteste im Iran: Weltweite Solidarität bedeutet sehr viel

Jasmin Tabatabai zählt zu den großen Schauspielerinnen im deutschen Kino und Fernsehen. Ihre Karriere startete 1997 mit dem legendären Film „Bandits“ – viele starke Rollen folgten. Die ZDF-Serie „Letzte Spur Berlin“ ist ohne ihr Gesicht und ihre authentische Verkörperung der Ermittlerin Mina Amiri nicht vorstellbar. In SWR2 spricht sie über die Proteste in ihrem Heimatland: „Es nimmt mich unglaublich mit, was gerade aktuell im Iran passiert“.

SWR2 am Samstagnachmittag SWR2

MusikGlobal Frauen, Leben, Freiheit – Revolte im Iran

Die brutale Ermordung von Mahsa Amini erschüttert den Iran und hat eine große Protestbewegung ausgelöst. Die beiden Schwestern Mahsa und Marjan Vahdat verbinden damit große Hoffnungen auf politische Veränderung. Und als hätte Mahsa Vahdat es irgendwie vorausgeahnt, was sich im Iran abspielen würde, hat sie ihr neues Album „Zöpfe der Unschuld“ genannt. Das Album ist der Soundtrack zu den derzeitigen Ereignissen im Iran geworden.

SWR2 MusikGlobal SWR2

STAND
AUTOR/IN
Jana Gührer