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Ist Fleisch ein Kulturgut?

Die Ausstellung „Fleischregion Westerwald" versammelt eine Fülle historischer Utensilien und Gerätschaften rund um Tierhaltung und den Fleischkonsum.

Fleischregion Westerwald (Foto: Pressestelle, Landschaftsmuseum Westerwald)
Schlachtstation mit Bolzenschussapparat aus Quirnbach Pressestelle Landschaftsmuseum Westerwald Bild in Detailansicht öffnen
Der Rucksack des Hausschlachters Alfred Helsper (1899-1970) aus Höhn-Öllingen Pressestelle Landschaftsmuseum Westerwald Bild in Detailansicht öffnen
Die Wohnküche und Fleischwolf mit Handkurbel (1940er Jahre, Elgert) am Küchentisch Pressestelle Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
Die Ladentheke eines Metzgers, ab 1960er in Rahms bei Neustadt an der Wied in Betrieb Pressestelle Sabine Mahr Bild in Detailansicht öffnen
Das Westerwälder Rind, Dermoplastik des vermutlich letzten Exemplars der Rasse Pressestelle Landschaftsmuseum Westerwald Bild in Detailansicht öffnen

Die Museumsschau ist Teil eines großangelegten bundesweiten dreijährigen Forschungsprojekts, das die Entwicklung von Fleisch als Kulturgut untersucht.

Informativ, aber rückwärtsgewandt

Früher waren die Zeiten für Schlachttiere nicht unbedingt besser, aber die Verbindung zwischen ihnen und den Menschen war enger. Das zeigt sich auch daran, dass Kühe damals meist Namen trugen, heute Nummern.

Die Ausstellung über Fleischkonsum im ländlichen Raum ist gerade im Supermarktzeitalter anschaulich und informativ. Trotzdem wirkt es in Zeiten des Klimawandels rückwärtsgewandt, Fleischverzehr und nicht Fleischverzicht so umfassend in den Fokus zu rücken.

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