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„Schlaf der Vernunft“ heißt eine Ausstellung mit Werken von Gottfried Helnwein im Koblenzer Ludwig Museum, die voraussichtlich bis 30. Mai 2021 läuft. Helnwein, der lange auf Schloss Burgbrohl in Rheinland-Pfalz lebte, ist bekannt durch seine Darstellungen von bandagierten und verletzten Kindern und durch verstörende Selbstporträts.

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Die Ausstellung „Schlaf der Vernunft“ — eine umfangreiche Retrospektive von Helnweins Werk — zeigt Bezüge zur sogenannten „Schwarzen Romantik“ auf.

Gottfried Helnwein (Foto: SWR, Natali Kurth)
Ein fast elfenhaft, unschuldig wirkendes Mädchen inszeniert Gottfried Helnwein mit Augenbinde und weißem Kleid. Der Künstler klagt mit seiner Ästhetik Gewalt an Kindern an. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Der Künstler Gottfried Helnwein im Selbstporträt Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Selbstpoträts von Gottfried Helnwein neben seinem „Eismeer" - das Werk zitiert den romantischen Maler Caspar David Friedrich. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
The Disasters of War 75, 2020 Natali Kurth, Gottfried Helnwein Bild in Detailansicht öffnen
The Disasters of War 3, 2020 Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Gewalt an Kindern ist Helnweins Lebensthema. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen
Gottfried Helnwein arbeitet mit medialen Motiven, zeigt Zerstörung und Verwüstung. Hier steht im Mittelpunkt eine japanische Manga-Figur. Natali Kurth Bild in Detailansicht öffnen

Die Öffnung des Museums hängt von Inzidenz und Corona-Beschränkungen ab, Informationen gibt es auf der Webseite.

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