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Dauer
Sendedatum
Sendezeit
12:33 Uhr
Sender
SWR2

Die EZB sammelt seit 1996 zeitgenössische europäische Kunst — mit Fokus auf den EU-Ländern. Was aufgekauft wird, darüber entscheidet ein spezielles Gremium. Mit der Eröffnung des Neubaus im Frankfurter Ostend vor 6 Jahren, gibt es endlich ausreichend Platz die Kunst dauerhaft zu zeigen.

Die Kunstsammlung der Europäischen Zentralbank zu besuchen, das ist schon in normalen Zeiten nicht einfach. Nur kleine Gruppen, die sich langfristig voranmelden müssen, können nach intensiven Sicherheitschecks ins Gebäude. Momentan hat das Besucherzentrum der EZB genau wie alle anderen Museen geschlossen. Umso schöner, dass die Zentralbank eine App veröffentlicht hat, die ihre Sammlung, die Architektur des Gebäudes und seine Geschichte auf vielfältige Weise zugänglich macht.

Fünf Frauen in High Heels, tanzend zu Musik die nur sie über Kopfhörer hören (Foto: SWR, Sina Weinhold)
„Stiletto/Enjoy the Silence" heißt das auf den ersten Blick abstrakte Werk der Türkin Nevin Aladag. Eine holzgerahmte Kupferplatte, mit wie eingestanzt wirkenden Pockennarben. Das Geheimnis dahinter – die App verrät es in einem der vielen, aber nicht zu langen Videoclips, die die App so lebendig machen. Sina Weinhold
Rechts: Pawel Althammer, beggar (2016), resin glue on mixed media with money (Foto: EZB (Europäische Zentralbank) Frankfurt)
Rechts: Pawel Althammer, beggar (2016), resin glue on mixed media with money EZB (Europäische Zentralbank) Frankfurt

Nähere Informationen zur App finden Sie auf der Homepage der Europäischen Zentralbank.

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