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Die Fotoserie „Neuland“ von Ingmar Nolting im Magazin der Wochenzeitung „Die Zeit“ hat das Zeug, ikonisch zu werden. Sie fängt die Stimmung der Coronakrise in verdichteten Momenten ein, deren Einsamkeit und Verlorenheit teilweise bestürzend wirkt.

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Fotografie von Ingmar Nolting (Foto: „Die Zeit” / Ingmar Nolting)
Behelfskrankenhaus für Covid-19-Erkrankte in einer Halle der Hannoveraner Messe „Die Zeit” / Ingmar Nolting

Etwas anderes zeigen als leere Spielplätze oder leere Regale

Als Angela Merkel im März die Ausgangsbeschränkungen verkündete, habe er „Verwunderung“ gespürt, so der 25-jährige Fotograf in SWR2. Dann habe er sich ins Auto gesetzt und auf die Suche nach besonderen Situationen in der Krise gemacht, nach etwas anderem als „leeren Spielplätzen“ oder „leeren Regalen“. „Mir war es wichtig, einen persönlichen Zugang zu diesem Thema zu finden“, so Nolting in SWR2. Ohnehin sei seine eigene Bildsprache sehr distanziert. Das sei ihm bei diesem Thema natürlich entgegengekommen.

Fotografie von Ingmar Nolting (Foto: „Die Zeit” / Ingmar Nolting)
An der deutsch-schweizerischen Grenze in Konstanz „Die Zeit” / Ingmar Nolting

Seine Bilder zeigen Obdachlose auf einem riesigen, leeren Parkplatz, ein riesiges Behelfskrankenhaus mit hunderten Betten in einer Hannoveraner Messehalle, einen Bestatter, der ganz alleine in einer Friedhofskapelle seinen traurigen Dienst versieht. Sein Lieblingsbild ist das von einem jungen Paar an der deutsch-schweizerischen Grenze in Konstanz, das sich durch einen Grenzzaun küsst.

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