Kunst

Kein Mensch in der Einsamkeit: Künstler*innen aus dem „Studio Berlin“ im Lockdown

STAND
AUTOR/IN

Kunst in der Quarantäne: Der Film „stray“ von Jonas Brinker sagt viel über das Lebensgefühl der Künstlerinnen und Künstler, die im Berliner Techno Club Berghain hinter verschlossenen Türen auf Publikum warten. Die Kunst als Form der Selbstreflexion des Menschen scheint obsolet geworden, so die Wahrnehmung von Künstlern, die an der Ausstellung „Studio Berlin“ im Techno Club Berghain beteiligt waren.

Audio herunterladen (4,1 MB | MP3)

Während die Menschen immer weniger reisen durften, beobachtete Filmemacher Jonas Brinker, wie die Tiere die Bauruine eines Urlaubsressorts in Besitz nahmen. Das passende Bild zu den Gefühlen des Stillstands, die ihn und andere Berghain-Künstler in der zweiten Welle der Pandemie umtreiben, ebenso wie die Malerin Jeewi Lee und die Fotografin Ketuta Alexi-Meskhishvili, die ein Ritual daraus gemacht hat, ihre Bilder abends wegzulegen, ohne sie anzusehen: „Damit ich mich auf etwas Unvorhergesehenes am nächsten Morgen freuen konnte.“

STAND
AUTOR/IN