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„Jenseits von Afrika“ – ja, so geht es uns zurzeit auch… Ferne Länder, exotische Reisen, wilde Tiere – momentan vor allem in Fotobänden und Dokumentarfilmen zu erleben. Um die Reiselust trotzdem ein bisschen zu befriedigen, haben sich die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen etwas ganz Besonderes ausgedacht: eine „Eiszeit-Safari“, so der Titel der Ausstellung.

Ausstellung „Eiszeit-Safari“ in den Reiss-Engelhorn-Museen (Foto: Pressestelle, Bildmontage Katharina Kreger-Schwerdt, Grundlage Remie Bakker (Foto Rekonstruktion) und Wilfried Rosendahl (Foto Hintergrund))
Ein originalgetreu rekonstruiertes Mammut ist das Highlight unter den mehr als 100 Exponaten der Mannheimer Schau. Pressestelle Bildmontage Katharina Kreger-Schwerdt, Grundlage Remie Bakker (Foto Rekonstruktion) und Wilfried Rosendahl (Foto Hintergrund) Bild in Detailansicht öffnen
Zerlegt in vier Teile, wurde das Ausstellungsstück in Holzkisten aus den Niederlanden nach Mannheim verfrachtet und hier wieder aufgebaut. Jetzt wartet es auf die Besucher*innen. Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen
Zu sehen sind weitere zahlreiche lebensechte Tier-Rekonstruktionen, wie dieser Wisent. Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen
Durch Jagd und Klimawandel sind sie verschwunden oder ausgestorben — die Mammuts ebenso wie Wollnashorn, Riesenhirsch, Saigaantilope, Auerochse, Höhlenbär und Höhlenlöwe. — Im Bild: Wildpferd Pressestelle Tobias Schwerdt Bild in Detailansicht öffnen
Es ist ein richtiger „Eiszeit-Zoo“, der in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen aufgebaut wird, als Lehrstück für unsere Gegenwart. — Im Bild: Ein Urpferd findet in der Ausstellung seinen Platz. Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen
Wegen Corona wurde die geplante Eröffnung der Schau bereits mehrfach verschoben. Auch die für 17. April geplante Eröffnung musste erneut verschoben werden. — Im Bild: ein Höhenlöwen-Baby. Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen
Blick ins Labor für Altersbestimmung: Wilfried Rosendahl, Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen sowie Leiter des Forschungsprojekts „Eiszeitfenster Oberrheingraben”, mit dem Oberschädel eines Höhlenlöwen. © rem, Foto: Maria Schumann Bild in Detailansicht öffnen
Der Oberschädel wurde im Rahmen des Projektes „Eiszeitfenster Oberrheingraben" untersucht. Eine Datierung mit der Radiokarbon-/14CMethode im Curt-Engelhorn-Zentrum Archäometrie ergab, dass dieser Höhlenlöwe vor etwa 32.000 Jahren in der Region Rhein-Neckar lebte. Pressestelle © rem, Foto: Wilfried Rosendahl Bild in Detailansicht öffnen
Knochen-Beprobung (für 14C und Isotopenanalyse) am Zahn eines Mammutkalbes aus der Sammlung Reiss. Pressestelle CEZA, Mannheim Bild in Detailansicht öffnen
Die Schau „Eiszeit-Safari” ist nach dem Lockdown bis 13.2.2022 zu sehen. Aktuell gibt es digitale Angebote, die die Wartezeit verkürzen. Pressestelle Marc Steinmetz Bild in Detailansicht öffnen

Versprochen wird eine Zeitreise, die uns in die letzte Eiszeit zurückbeamt: so etwa 15.000 bis 30.000 Jahre zurück. Bei „Safari“ denkt man natürlich an Tiere, und genau darum geht es auch: Das Museum als Eiszeit-Zoo; wegen Corona zurzeit noch geschlossen, aber es gibt digitale Angebote, und Kunscht! durfte vorab schon mal rein…

Mannheim

Ausstellung Eine "Mammut-Schau" - die Ausstellung "Eiszeit-Safari" wird in Mannheim aufgebaut

Die Eiszeit hält Einzug in die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen. Highlight unter den mehr als 100 Exponaten, die derzeit im Museum aufgebaut werden, ist die originalgetreue Nachbildung eines Mammuts. Unter dem Titel „Eiszeit-Safari“ geht es – wenn die Corona-Auflagen die Öffnung zulassen – ab dem 18. April 2021 in der Sonderausstellung darum, eine Reise in die Zeit vor 30.000 Jahren zu erleben  mehr...

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SWR2 Alte Musik Prähistorische Klänge - Musik aus der Eiszeit

Bettina Winkler im Gespräch mit dem Musiker und Komponisten Christoph Haas  mehr...

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