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2015 wurde der Grundstein gelegt, im kommenden Jahr können zumindest die Büros einziehen: Der Neubau des Römisch-Germanischen Zentralmuseums in Mainz, eine international bedeutende Leibniz-Forschungsstätte, lässt schon eine Weile auf sich warten. Im neuen Gebäude in der südlichen Altstadt sollen Museum, Wissenschaft und die mehr als 200.000 Objekte endlich eine zeitgemäße Unterbringung finden. Der Ausstellungstrakt wird allerdings erst in drei Jahren geöffnet.

RGZM Mainz (Foto: SWR, Martina Conrad)
Noch im Rohbau: Das Römisch-Germanische-Zentralmuseum, Mainz Martina Conrad

Museum Mosaike auf Reisen: Das Römisch-Germanische Zentralmuseum zieht um

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum mit Sitz in Mainz ist ein weltweit tätiges Forschungsinstitut für Archäologie. Es wird von Bund und Ländern getragen und gehört zur Leibniz-Gemeinschaft deutscher Forschungseinrichtungen. Seit Juni 2017 ist es geschlossen. Seitdem laufen die Umzugsvorbereitungen vom Kurfürstlichen Schloss in einen Neubau. Der Umzug ist eine sehr aufwendige Angelegenheit. Denn es müssen zum Beispiel wertvolle Mosaiken aus Ravenna in ihre Einzelteile zerlegt, verpackt und wieder neu angebracht werden. Auf rund 14.500 Quadratmetern will das RGZM seine ca. 200.000 bedeutenden archäologischen Funde zeigen. Die neue Dauerausstellung, die relevante archäologische Fragen der Gegenwart stellt und aktuelle Forschungen einbezieht, wird allerdings voraussichtlich erst 2023 zu sehen sein.  mehr...

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