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Das Heidelberger Völkerkundemuseum zeigt Textilien in seiner Ausstellung „Dresscode“: Japanische Hochzeitskimonos, indische Saris oder den Boubou aus Westafrika — traditionelle Bekleidung in ihren verschiedenen Formen, Originalstücke aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus dem Deport des Völkerkundemuseums.

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Die Ausstellung veranschaulicht, wie textile Kultur das Leben der Völker prägt und auf subtile bis drastische Weise gesellschaftliche Spielregeln signalisiert. Vertreten sind Kleidungsstücke von allen Kontinenten und von fast 100 Völkern und Nationen.

Ausstellung im Völerkundemuseum Heidelberg (Foto: SWR, Eberhard Reuß)
Detail eines Japanischen Hochzeitskimonos: auf glänzender roter Seide Kraniche in Silber und Gold. Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen
Gesamtansicht des Hochzeitskimonos Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen
Indische Saris bestehen aus zehn Metern kunstvoll geschlungenem Stoff. Die Modelle können je nach Anlass variieren. Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen
Früher in China allgegenwärtig, heute eher die Ausnahme: chinesischer Mao-Anzug mit Abzeichen und das Buch mit den „Worten des Vorsitzenden Mao“. Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen
Kurator Robert Bitsch drapiert einen Kopfschmuck auf einer Kleiderpuppe. Eberhard Reuß Bild in Detailansicht öffnen

Dabei wird das Publikum ebenso mit starr gewandeten Ordnungen konfrontiert wie mit gesellschaftlichen Werten im modischen Wandel. Die Ausstellung läuft unter Berücksichtigung der lokalen Corona-Regelungen noch voraussichtlich 21. November 2021.

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