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Seit sieben Jahren arbeitet die Internationale Bauausstellung, IBA, in Heidelberg an Konzepten für die Zukunft der Stadt. Einzelne Vorhaben nehmen jetzt Gestalt an, die die IBA-Macher beim Bürgerfest zu Neujahr vorgestellt haben. Die IBA plant dabei keine neuen Bauten, sondern vernetzt Partner und Verantwortliche, versucht sie für neue Ziele der Stadtentwicklung zu gewinnen. Die große Aufgabe der Städte bestehe darin, den Übergang von industriell geprägten Nutzungen zu einer digitalisierten Stadt mit neuen Freiräumen zu gehen.

Dauer
Sendedatum
Sendezeit
12:33 Uhr
Sender
SWR2

Ausstellung Auf dem Weg zur digitalisierten Stadt: Zwischenbilanz der IBA in Heidelberg

Die ehemalige US-Kaserne Patrick-Henry-Village (Foto: Imago, imago images / Gustavo Alabiso)
Das Patrick-Henry-Village wurde in den 50er Jahren als US-Militärstandort gebaut und soll sich in den nächsten Jahren zum sechzehnten Stadtteil Heidelbergs entwickeln, obwohl der ziemlich weit draußen liegt. Eine Insel inmitten von Feldern - so etwas zu integrieren, ist keine leichte Aufgabe. Imago imago images / Gustavo Alabiso Bild in Detailansicht öffnen
Dennoch bezeichnet es Michael Braum, der Direktor der Internationalen Bauausstellung in Heidelberg, als extremes Glück, dass er und sein Team diese Aufgabe übernehmen konnten. „Früher waren Internationale Bauausstellungen immer Ausstellungen von Gebautem. Heute sehe ich da eine Veränderung zu einem Instrument, das stärker einer Prozessorientierung dient.“ - Auf dem Bild: IBA-Kandidat Rad- und Fußgängerbrücke. Eine neue Neckarbrücke zur umweltfreundlichen Vernetzung der südlichen wachsenden Stadtteile mit dem Campus „Im Neuenheimer Feld”. IBA Heidelberg, Christian Buck Bild in Detailansicht öffnen
Es geht um autofreies Wohnen und digitalen Komfort, soziale Durchmischung, eine offene Gesellschaft und modernes Arbeiten. Sie sollen den neuen Stadtteil prägen. Ökologisches und ökonomisches Denken sollen verknüpft werden. - Auf dem Bild: IBA-Projekt Haus der Jugend. Unverwechselbarer Neubau, der Stadtteil- und Bildungsgrenzen überwindet – zugleich der erste Baustein einer neuen Bildungslandschaft. IBA Heidelberg, Murr Architekten Bild in Detailansicht öffnen
Michael Braum: „Die Aufgabe der IBA Heidelberg ist es, die Veränderungen, die die Städte im Zuge des Übergangs von der Industrie- zur Wissensgesellschaft haben, zu überprüfen und zu gucken, welche Häuser und welche Freiräume, welche Verkehrsmittel und so weiter wir da brauchen.“ - Auf dem Bild: IBA-Projekt Energie- und Zukunftsspeicher. Ein Wärmespeicher als neuartiger Bildungsort mit Gastronomie und Energie- und Bewegungspark. IBA Heidelberg. Abbildung: LAVA Laboratory for Visionary Architecture Bild in Detailansicht öffnen
Michael Braum: „Es gibt am Ende mit Sicherheit Gebäude, die beispielhaft für unsere Themen sind. Oben am EMBL wird ein neues Labor gebaut, wo Besucher zu jeder Tageszeit sehen können, was die Wissenschaftler erforschen – das heißt also die Legitimation der Forschung für die Öffentlichkeit.“ - Auf dem Bild: IBA-Projekt Neubau eines Zentrums für Licht- und Elektronenmikroskopie, offen für internationale Wissenschaftler und interessierte Besucher. IBA Heidelberg, Gerstner Architekten/Heidelberg Render Vision Bild in Detailansicht öffnen
Mit dem „Anderen Park“ in der Südstadt schließlich werde man den ersten Stadtpark sehen, den Heidelberg sich leistet. Ein Freiraum neuen Typs, der Orte kultureller Bildung klug miteinander vernetzen und einem Stadtteil im Umbruch eine neue Mitte geben soll. IBA Heidelberg, Studio Vulkan Bild in Detailansicht öffnen

Video: Backnang-West - spektakuläre Ideen für einen neuen Stadtteil

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Sendedatum
Sendezeit
22:45 Uhr
Sender
SWR Fernsehen
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