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Phallusmotive und klaffende Münder, rauchende und biertrinkende Gesellen: Das sind die Motive des Künstlers Antonius Höckelmann. Er steht für wilde und ungezügelte Kunst. Das Arpmuseum im Bahnhof Rolandeck widmet ihm eine Retrospektive.

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Antonius Höckelmann wurde 1937 in Oelde geboren. Er mischte sich in Szenekneipen im Rotlichtmilieu unter die Leute und liebte exzessive und obsessive Kunst – für seine Arbeiten ließ er sich auch gerne von Erotikmagazinen inspirieren. Seine Arbeiten wurden auf der Documenta 6 und 7 gezeigt.

Teil der rheinischen Kunstszene, geriet er nach seinem Tod 2000 in Vergessenheit. Zu unrecht, zeigt die große Retrospektive auf sein Werk mit mehr als 200 Zeichnungen, Gemälden und Skulpturen. Sie läuft noch bis 24. Mai 2021 im Arpmuseum in Rolandseck zu sehen.

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