Gespräch

Die Ukraine auf der Biennale von Venedig: Sandsäcke und das Flüchtlingskind Valeriia

STAND
INTERVIEW

„Ein Turm aus Sandsäcken erinnert daran, wie in der Ukraine momentan die Denkmäler geschützt werden“, erzählt die Kunstexpertin Susanne Kaufmann in SWR2 über die Arbeit auf dem in „Piazza Ucraina“ umbenannten Platz auf der Kunstbiennale in Venedig.

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Eröffnung Biennale Venedig 2022 (Foto: JR Valeriia, Foto von Susanne Kaufmann)
Eröffnung Biennale Venedig 2022 JR Valeriia, Foto von Susanne Kaufmann

Um den Turm herum sind Arbeiten von ukrainischen Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, die wegen des Krieges nicht reisen können. Der ukrainische Beitrag in diesem Jahr sei sehr stark, meint Kaufmann und nennt die Installation des Streetart-Künstlers JR: Das riesige Foto, das von 100 Ukrainern nahe der Oper von Lemberg ausgerollt wurde, zeigt die fünfjährige Valeriia, die vor dem Krieg flüchten musste.

Eröffnung Biennale Venedig 2022 (Foto: Pressestelle, JR Valeriia, Foto von Susanne Kaufmann)
Pressestelle JR Valeriia, Foto von Susanne Kaufmann

Gespräch Dringend weitere Spenden für die Ukraine benötigt: Der Krieg darf nicht normal werden

„Wir benötigen dringend weiter die Hilfe und Unterstützung der ganzen Welt“, sagt Andriy Bernadyn von der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Rhein-Neckar in SWR2. Medikamente, Nahrungsmittel, Hygieneartikel und Spenden. Bernadyn schätzt, dass seine Organisation bereits etwa 70 LKW mit Hilfsgütern in die Ukraine gebracht habe.  mehr...

SWR2 am Morgen SWR2

Forum Siegestag in Russland – Wer fährt Putin in die Parade?

Matthias Heger diskutiert mit
Prof. Dr. Jörg Baberowski, Historiker und Gewaltforscher
Dr. Falk Bomsdorf, ehemaliger Leiter der Friedrich-Naumann-Stiftung Moskau
Elfie Siegl, Journalistin und Buchautorin  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Forum Nach dem Ukrainekrieg – Wie sieht die neue Weltordnung aus?

Claus Heinrich diskutiert mit
Dr. Josef Braml, Politikwissenschaftler
Prof. Dr. Matthias Herdegen, Rechtswissenschaftler, Universität Bonn
Stefan Kornelius, Ressortleiter Politik, Süddeutsche Zeitung, München  mehr...

SWR2 Forum SWR2

Cyberwar So beeinflussen Troll-Kommentare die Kriegsberichterstattung

Bei Facebook und anderen sozialen Netzwerk tauchen immer häufiger Troll-Kommentare auf, aktuell zur Berichterstattung zum Krieg in der Ukraine. Wie erkennt man Troll-Kommentare? Was wollen diese Trolle eigentlich erreichen? Und was kann man dagegen tun?
Martin Gramlich im Gespräch mit Paula Köhler, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Tagesgespräch Grünen-Außenpolitiker Fücks: Putin mit eigener Stärke abschrecken

Der Geschäftsführer der Denkfabrik “Zentrum Liberale Moderne”, Ralf Fücks, ist dafür, gegen Putin Stärke zu zeigen. Das “probate Instrument der Abschreckung” habe über 70 Jahre den Frieden in Europa gesichert. Deshalb müsse man Putin jetzt die “Eskalationsdominanz” nehmen, so Fücks im SWR2 Tagesgespräch. “Putin zu signalisieren, dass er nicht durchkommt mit seiner Kriegspolitik, ist aus meiner Sicht die beste Form, einen großen Showdown zwischen Russland und der NATO zu verhindern. Man muss auf Stärke setzen und nicht Schwäche signalisieren, denn das ist die Einladung an Putin immer noch den nächsten Schritt weiterzugehen”, sagt Fücks und befürchtet weiter: Wenn Putin in der Ukraine Erfolg habe, werde er nicht in der Ukraine halt machen.  mehr...

SWR2 Aktuell SWR2

Zivilschutz So steht es um die Schutzbunker in Deutschland

Von einst 2.000 Bunkern dienen bundesweit heute noch 599 Anlagen dem Schutz der Bevölkerung. 590.000 Menschen könnten hier Schutz finden. Die meisten der verbliebenen Schutzräume sind in Privateigentum und befinden sich vor allem in Bayern und Baden-Württemberg.  mehr...

SWR2 Impuls SWR2

Gespräch Stephan Anpalagan über Pazifismus und Ukraine-Krieg: Ohne Waffen kein Frieden?

Eine Losung wie „Frieden schaffen ohne Waffen“ gelte nicht mehr, sagt der Journalist Stephan Anpalagan in SWR2 mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. Bei den Osterspaziergängen sind bundesweit wieder mehr als hundert Demonstrationen, Fahrradtouren, Mahnwachen und Gebete geplant – der Krieg in der Ukraine hat die Friedensbewegung wiederbelebt.
Der russische Angriffskrieg habe dabei alte Grundsätze des Pazifismus infrage gestellt, sagt Anpalagan: „Der Frieden gilt für alle. Auch für die ukrainische Zivilbevölkerung, die gerade abgeschlachtet wird“. Das habe weitreichende Folgen: „Jetzt zu behaupten, beide Seiten müssen abrüsten und Versöhnung leisten, dass wir die russische Regierung nicht allzu hart angehen sollten – das halte ich für prekär.“
Stephan Anpalagan ist Journalist, Strategieberater und Musiker. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Organisation „Demokratie in Arbeit“.  mehr...

SWR2 Journal am Morgen SWR2

Tagesgespräch Bischof Bedford-Strohm: Die Ohnmacht angesichts des Krieges aushalten

Der Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Heinrich Bedford-Strohn, hat im SWR Tagesgespräch die "Ohnmacht der Kirchen" angesichts des Krieges in der Ukraine beklagt. Wichtig sei es, diese Ohnmacht "auszuhalten", gleichzeitig aber auch die Hoffnung nicht zu verlieren. "Wenn wir tief in der Seele spüren, dass der Tod, die Gewalt, nicht das letzte Wort ist, sondern dass am Ende das Leben steht, dann werden wir wieder in die Lage versetzt, zu handeln, zu helfen, zu unterstützen, und das zu tun, was immer wir an unserem Ort tun können." Deshalb sei die Zeit von Karfreitag bis zum Osterfest gerade jetzt wichtig.  mehr...

SWR2 Aktuell SWR2

SWR Wissen Gräueltaten: Gewalt im Krieg

Ein Krieg ohne zivile Opfer ist leider utopisch. Warum kommt es zu solch schrecklichen Gräueltaten wie in der Ukraine? Was bringt Menchen dazu, anderen so viel Leid anzutun?  mehr...

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INTERVIEW